Der häufigste Anfängerfehler ist der zu große Wasserwechsel. Ein Wechsel von achtzig Prozent in einem Zug entfernt nicht nur Schadstoffe, sondern auch einen Großteil der freischwebenden Bakterienkultur. Das Ergebnis ist ein Nitritpeak zwei Tage später, der die Tiere mehr belastet als der ursprüngliche Wert. Besser sind wöchentlich zwanzig bis dreißig Prozent, abgesaugt mit einem Schlauch, der den Bodengrund oberflächlich mitnimmt. Wer mulmt, sollte den Mulm nicht aufwirbeln, sondern zügig abziehen. Ein zweiter Fehler: das Nachfüllen mit kaltem Leitungswasser direkt in das Becken.