Wer morgens Kondenswasser am Fenster sieht, sollte nicht wischen, sondern lüften und die Ursache suchen. Ein einfaches Protokoll über zwei Wochen – Hygrometerwert morgens und abends, Lüftungszeiten, Außentemperatur – zeigt schnell, ob die Routine reicht oder ob ein Raum dauerhaft zu feucht bleibt. Erst wenn trotz regelmäßigem Stoß- und Querlüften die Werte über 65 Prozent bleiben, lohnt der Blick auf bauliche Ursachen: undichte Dachrinnen, feuchte Kellerwände oder ein defektes Lüftungssystem.