Nassabriebklasse sagt mehr als der Farbt<br>
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<img src="https://www.freepixels.com/class=" style="max-width:450px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Beim Zuschnitt der Platten wird mit einer feinen Säge und wenig Druck gearbeitet, damit die Deckschicht nicht ausfranst. An Ecken und um Armaturen herum werden Aussparungen vorher angezeichnet und gebohrt, nicht nachträglich geschnitten. Dehnungsfugen von einigen Millimetern an allen Anschlüssen verhindern, dass sich die Platten bei Wärme verziehen. Silikonfugen dichten den Übergang zur Wanne ab, dürfen aber nicht als einzige Befestigung dienen.<br>
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Bevor gebohrt wird, muss klar sein, was die Wand trägt. Massivwände aus Beton oder Kalksandstein nehmen Dübel mit hoher Lastaufnahme auf, hier genügen meist zwei Befestigungspunkte pro Meter. Bei Gipskarton- oder Leichtbauwänden ist Vorsicht geboten: Ein normaler Dübel hält keinen ruckartigen Zug aus. Hier müssen die Schrauben in die dahinterliegenden Ständer treffen oder es werden spezielle Hohlraumdübel mit ausreichender Tragfähigkeit verwendet. Bei Altbauwänden mit Putz auf Hohlsteinen empfiehlt sich ein Test mit einem Probebohr. Ein typischer Fehler ist, den Handlauf nur in die Putzschicht zu schrauben – der Putz bricht aus, der Handlauf wird locker.<br>
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Vor Steckdosen und Schaltern die Tapete großzügig ausschneiden. Zuerst die Sicherung herausnehmen, dann die Abdeckung abschrauben. Die Bahn über die Dose kleben und mit dem Finger die Position ertasten. Mit einem Cuttermesser einen Schlitz schneiden, die Tapete um die Dose herum andrücken und den Ausschnitt nach dem Trocknen exakt nachschneiden. Die Abdeckung erst wieder montieren, wenn die Tapete vollständig trocken ist – sonst hinterlässt sie Druckstellen.<br>
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<span style="font-weight: 700;">Kleben erfordert weniger</span> <span style="font-weight: 800;">Werkzeug, aber mehr Sorgfalt</span> bei der Vorbereitung. Die Klebefläche muss staubfrei und trocken sein. Fett oder Pflegemittel auf dem Belag verhindern, dass der Kleber hält. Tragen Sie den Kleber in einer dünnen, durchgehenden Raupe auf und drücken Sie das Profil sofort an. Ein Profil, das nur punktuell fixiert wird, löst sich an den Enden und bildet eine Stolperkante.<br>
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Nach dem Tapezieren mindestens 24 Stunden nicht heizen und nicht lüften, damit der Kleister gleichmäßig abbinden kann. Zugluft führt zu vorzeitiger Trocknung und Rissen an den Nähten. Kleine Blasen lassen sich mit einer Nadel anstechen und mit dem Nahtroller glatt streichen. Größere Fehler erfordern, die Bahn noch im feuchten Zustand abzuziehen und neu anzusetzen. Wer diese Punkte beachtet, bekommt eine glatte, blasenfreie Wand.<br>
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So bleibt der Boden beim Bohren unbeschädigt Beim Dübeln entscheidet die Bohrtiefe über den Schaden. Bohren Sie niemals durch den Belag in die darunterliegende Dämmung, ohne vorher mit einem dünnen Nagel die Schichtdicke zu prüfen. Ein zu tiefer Bohrer durchstößt die Trittschalldämmung und zerstört damit die Schalldämmung des Bodens. Setzen Sie einen Tiefenanschlag am Bohrer ein und bohren Sie nur so tief, wie der Dübel lang ist. Bei Fliesen genügt oft ein kurzer Schlagbohrgang mit feinem Bohrer, danach der eigentliche Dübel.<br>
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<span style="font-weight: bolder;">Vor dem endgültigen Fixieren</span> legen Sie das Profil trocken ein und schließen die Tür. Schleift das Türblatt am Profil, muss die Tür eingestellt oder das Profil tiefer gesetzt werden. Ein nachträgliches Abschleifen des Profils zerstört die Oberfläche und führt zu Rost oder splitternden Kanten. Prüfen Sie außerdem, ob das Profil auf beiden Belägen gleichmäßig aufliegt. Eine Seite, die nur auf dem höheren Belag sitzt, hebt sich mit der Zeit an.<br>
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Eine Verkleidung aus WPC-Platten schützt den Wannenrand vor Spritzwasser und lässt sich mit etwas Geduld selbst anbringen. WPC besteht aus Holzfasern und Kunststoff, ist feuchtigkeitsbeständig und muss nicht gestrichen werden. Entscheidend ist weniger das Material als die Vorbereitung: Der Untergrund muss trocken, sauber und tragfähig sein, sonst lösen sich die Platten nach wenigen Monaten wieder.<br>
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Der Ansatz ist die häufigste Fehlerquelle. Zwei Bahnen müssen exakt Kante an Kante liegen, ohne Spalt und ohne Überlappung. Beim Zuschnitt immer einige Zentimeter Zugabe an Decke und Boden lassen und erst nach dem Andrücken bündig abschneiden. Bei Mustertapeten den Rapport beachten: Die Bahnen so zuschneiden, dass das Muster an der Naht passt. Nach dem Trocknen kann sich der Stoß leicht öffnen, deshalb sofort nach dem Andrücken mit einem Nahtroller nacharbeiten.<br>
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Zuerst wird der Bereich unter und neben der Wanne geprüft. Lose Fliesen, alter Kleber oder bröckeliger Putz werden entfernt. Unebenheiten lassen sich mit einer Ausgleichsmasse nivellieren. Danach wird die Fläche mit einem Tiefengrund behandelt, damit der Kleber zuverlässig haftet. Wer auf einer feuchten Wand klebt, riskiert Schimmel hinter der Verkleidung – das lässt sich später kaum korrigieren.<br>
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Wer diese Punkte einhält, hat eine Verkleidung, die mehrere Jahre hält und sich bei Bedarf Platte für Platte austauschen lässt. Kontrolle nach dem ersten Wasserkontakt zeigt, ob alle Fugen dicht sind – kleine Nacharbeiten sind normal und günstiger als eine komplette Neumontage.