Wenn die Wand hohl klingt: Kleiderstange richtig befestigen

Ein häufiger Fehler ist, nur die Wände zu streichen und die Decke zu vergessen. Eine dunkle Decke drückt den Raum nach unten, egal wie hell die Wände sind. Auch der Boden spielt eine Rolle: Ein dunkler Boden frisst das Licht, das die Wände reflektieren. Wer keine Möglichkeit hat, den Boden zu tauschen, kann mit einem hellen, langen Läufer arbeiten. Er führt den Blick nach vorn und lässt den Flur länger erscheinen. Spiegel sind ein weiteres Hilfsmittel, aber sie müssen richtig platziert werden. Ein Spiegel gegenüber einer Lichtquelle verdoppelt das Licht, ein Spiegel an der falschen Stelle erzeugt nur Verwirrung.<br> <br> <br> <br> Häufig liegt der Fehler in der Abdichtung selbst. Wird Silikon auf feuchten Untergrund aufgetragen, schließt man Feuchtigkeit ein. Diese wandert später durch kleinste Poren nach außen und bringt Nährstoffe mit. Vor dem Erneuern muss die Fuge vollständig trocken sein. Ebenso problematisch sind Fugen mit Hohlräumen hinter dem Silikon: Dort sammelt sich Wasser, das nie verdunstet. Beim Ziehen der Fuge darauf achten, dass das Silikon den Spalt vollständig ausfüllt und satt an beiden Flanken anliegt.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: 900;">Die Kosten hängen von</span> Fläche, Dämmstoff und Eigenleistung ab. Reine Materialkosten für eine übliche Nische bleiben überschaubar, der größte Posten ist die Arbeitszeit. Wer handwerklich geschickt ist, kann die Dämmung selbst anbringen; bei Mietwohnungen empfiehlt sich dennoch ein Fachbetrieb, weil dieser die Mietsache fachgerecht behandelt und die Erlaubnis des Vermieters dokumentiert. Ein typischer Fehler ist die Wahl zu dicker Platten: Der Heizkörper verliert dann an Strahlungsfläche und die Heizkosten steigen trotz Dämmung. Ebenso problematisch ist das Verkleben ohne vorherige Grundierung – die Platten lösen sich nach wenigen Heizperioden.<br> <br> <br> <br> Vor dem eigentlichen Aussortieren sollte festgelegt werden, wohin die aussortierten Dinge gehen. Drei Kartons oder Taschen reichen: eine für Spenden, eine für Müll, eine für Dinge, die verkauft oder verschenkt werden. Wer diesen Schritt überspringt, sortiert am Ende hin und her, ohne dass etwas das Haus verlässt. Wichtig ist außerdem, die Kategorie räumlich zu begrenzen. Nicht die ganze Wohnung auf einmal, sondern ein Schrank, ein Regal, eine Schublade. Das hält den Aufwand überschaubar und verhindert, dass während des Ausmistens neue Unordnung entsteht.<br> <br> <br> <br> Wer die Unterseite der Treppe erreichen kann, sollte dort eine zusätzliche Dämmung anbringen. Eine Lage schwerer Mineralfaser oder eine Platte aus faserverstärktem Gummi, direkt an die Unterseite der Stufen geklebt, nimmt einen Teil der Schwingung auf. Wichtig ist, dass die Dämmung nicht die Setzstufen berührt und keine Hohlräume entstehen, in denen sich Schall sammelt. Verschließen Sie Spalten zwischen Treppe und Wand mit dauerelastischer Fuge, denn jede offene Fuge wirkt wie ein Schallkanal.<br> <br> <br> <br> Vor dem Bohren wird die Bohrtiefe begrenzt. Ein Klebeband um den Bohrer verhindert, dass man versehentlich ein dahinterliegendes Kabel oder eine Leitung trifft. In Trockenbauwänden verlaufen oft Elektroleitungen. Wer unsicher ist, schaltet den Stromkreis ab oder nutzt ein Leitungssuchgerät. Gebohrt wird mit niedriger Drehzahl und ohne Schlag, damit die Gipskartonplatte nicht ausbricht. Der Bohrer sollte scharf und für Holz oder Metall geeignet sein, je nach Untergrund.<br> <br> <br> <br> Eine Trockenbauwand besteht aus dünnen Gipskartonplatten, die auf einer Unterkonstruktion aus Metallprofilen oder Holzlatten sitzen. Der Hohlraum dahinter ist meist leer. Eine Kleiderstange mit Kleidung erzeugt jedoch eine dauerhafte Zug- und Scherlast, die nicht von der Platte allein getragen werden kann. Wer einfach zwei Schrauben in die Wand dreht, riskiert, dass die Stange samt Inhalt herausreißt. Entscheidend ist deshalb, die Last in die tragende Unterkonstruktion oder in spezielle Dübel einzuleiten.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: 700;">Beim Einsetzen der Dübel ist</span> darauf zu achten, dass sie bündig mit der Wand abschließen. Bei Federklappdübeln klappt man den Dübel zusammen, führt ihn durch das Loch und zieht die Schraube leicht an, bis er hinter der Platte aufspringt. Erst dann wird die Halterung endgültig festgeschraubt. Typische Fehler sind zu große Bohrlöcher, ein zu festes Anziehen, das den Gipskarton bricht, oder das Auslassen der zweiten Befestigung. Auch eine zu kurze Stange, die nur in der Mitte der Halterung sitzt, kann die Last ungleich verteilen.<br> <br> <br> <br> Für die Kleiderstange braucht man zwei Halterungen, die möglichst direkt in ein Profil geschraubt werden. Ist das nicht möglich, weil die Stange genau zwischen zwei Profilen sitzen soll, kommen Hohlraumdübel zum Einsatz. Geeignet sind Metall-Hohlraumdübel oder sogenannte Federklappdübel, die sich hinter der Platte aufspreizen. Reine Kunststoffdübel für Gipskarton halten nur wenige Kilogramm und sind für eine Garderobe ungeeignet. Wichtig: Die Dübel müssen für die Plattendicke zugelassen sein, sonst greifen die Spreizarme nicht.<br> <br> <br> <br> Nach der Montage sollte man die Stange vorsichtig mit Gewicht belasten, am besten zunächst mit einigen schweren Kleidungsstücken. Bewegt sich die Halterung, sitzt ein Dübel nicht richtig. Dann lieber nachbessern, bevor die gesamte Garderobe eingehängt wird. Bei sehr breiten Stangen empfiehlt sich eine dritte Halterung in der Mitte, um Durchbiegen zu vermeiden. Wer diese Punkte beachtet, hat eine sichere Lösung, die auch dauerhaft hält.