Schnecken gelangen fast immer ungefragt ins Becken – als Eier an Pflanzen, an Steinen oder im Kies von Tüten mit Fischen. Wer sie nicht gezielt einsetzt, bemerkt sie meist erst, wenn junge Tiere über die Scheibe kriechen. Viele Aquarianer greifen dann sofort zu Mitteln gegen Schnecken. Das ist selten nötig, denn die meisten Arten richten keinen Schaden an, solange sie genug zu fressen finden. Sie verwerten Futterreste, Algen, abgestorbene Pflanzenteile und Ausscheidungen. Ein gewisser Bestand gehört zu einem funktionierenden Becken dazu.<br>
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Platzierung: nicht dort, wo es bequem ist, sondern wo das Wasser zirkuliert Der Heizstab gehört in eine Zone mit guter Strömung, idealerweise in die Nähe des Filterauslasses oder der Strömungspumpe. Steht er in einer ruhigen Ecke, verteilt sich die Wärme nur langsam, und der Thermostat misst eine zu hohe Temperatur direkt am Stab. Die Folge: Das Becken bleibt kälter als eingestellt, während der Stab ständig heizt. Wird der Heizstab dagegen direkt im Auslassstrom platziert, verteilt sich die Wärme gleichmäßig. Wichtig ist außerdem, dass der Stab vollständig von Wasser umspült wird. Ein Heizstab, der nur teilweise eintaucht, kann überhitzen und platzen. Bei Wasserwechseln oder Reinigungsarbeiten den Stab vorher vom Strom trennen und einige Minuten abkühlen lassen, bevor er aus dem Wasser genommen wird.<br>
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Die häufigsten Ursachen für misslungene Häutungen sind unpassende Wasserwerte. Zu weiches Wasser mit niedriger Karbonathärte führt zu einem Mangel an Calcium und Magnesium. Die Garnele kann dann keine stabile neue Hülle bilden. Prüfe regelmäßig die Gesamthärte und die Karbonathärte. Ein weiterer Fehler ist eine zu abrupte Änderung der Parameter, etwa durch einen großen Wasserwechsel. Auch plötzliche Temperaturschwankungen stören den Häutungsrhythmus. Stress durch schlechte Wasserqualität, zu hohe Nitratwerte oder eine überbesetzte Beckenumgebung führt dazu, dass Häutungen unregelmäßig oder gar nicht mehr stattfinden.<br>
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Die Besatzdichte gibt an, wie viel Fischmasse auf ein bestimmtes Wasservolumen kommt. Üblich ist die Angabe in Kilogramm Fisch pro Kubikmeter Wasser oder in Zentimetern Fischlänge pro Liter. Wer sie berechnet, will wissen, ob der Filter und die Wasserwechsel mit der Belastung Schritt halten. Genau hier liegt das Problem: Viele Faustformeln stammen aus dem Teichbau oder aus der Zierfischhaltung mit sparsamer Fütterung und werden dann auf ein gut gefüttertes Aquarium übertragen. Das Ergebnis ist eine Zahl, die auf dem Papier passt und in der Praxis kippt.<br>
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Die Heizleistung eines Aquariums lässt sich grob über das Nettovolumen abschätzen. Ein Richtwert liegt bei 0,5 bis 1 Watt pro Liter Wasser. Bei einem 100-Liter-Becken sind das 50 bis 100 Watt. Entscheidend ist jedoch die Differenz zwischen Raumtemperatur und gewünschter Wassertemperatur. Wer im unbeheizten Keller 26 °C halten will, braucht eher 1,5 Watt pro Liter. Wer dagegen in einem warmen Wohnzimmer nur geringfügig aufheizen muss, kommt mit 0,3 Watt pro Liter aus. Ein zu knapp dimensionierter Heizstab läuft ständig unter Volllast und fällt schneller aus; ein zu großer Heizstab heizt bei einem Defekt das Becken in kurzer Zeit auf gefährliche Werte.<br>
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Wer Steine als Dekoration, Trockenmauer oder Pflasterbelag einsetzen will, sollte vorher wissen, wie stark sie auf Kalk reagieren. Denn kalkhaltige Steine wie Marmor, Travertin oder bestimmte Kalksteine verhalten sich im Außenbereich völlig anders als Granit, Basalt oder Sandstein, die kaum oder gar nicht kalkhaltig sind. Der Essigtest ist die einfachste Methode, um das vorab zu klären. Er dauert wenige Minuten, kostet nichts und lässt sich an einem unauffälligen Stück oder an einer Bruchkante durchführen.<br>
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Ein Thermometer ist keine optionale Ergänzung, sondern die einzige Kontrolle, ob der Heizstab das tut, was auf dem Drehregler steht. Die eingestellte Skala am Heizstab ist oft ungenau und weicht um ein bis zwei Grad ab. Wer sich nur auf die Markierung verlässt, heizt möglicherweise dauerhaft auf 28 Grad, obwohl 25 Grad gewünscht sind. Ein separates Thermometer, das frei im Wasser hängt oder an der Scheibe klebt, zeigt die tatsächliche Temperatur. Besonders wichtig ist das nach dem Kauf eines neuen Heizstabs, nach einem Wasserwechsel oder wenn die Raumtemperatur stark schwankt. Ein Blick auf das Thermometer gehört zur täglichen Routine, nicht nur beim Einrichten.<br>
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Ein Heizstab, der zu schwach dimensioniert ist, hält die Temperatur nicht bei kühler Umgebung. Ein zu starker Heizstab heizt zu schnell und schaltet häufig, was die Regelung belastet. Als Faustregel gilt: pro Liter Wasser etwa 0,5 Watt in beheizten Räumen, 1 Watt in kühleren Räumen oder bei Becken mit Abdeckung und wenig Wärmeverlust. Für ein 200-Liter-Becken in einem Wohnzimmer mit 21 Grad Raumtemperatur reichen also 100 Watt, in einem Kellerraum mit 17 Grad sind 200 Watt sinnvoll. Wer sich unsicher ist, wählt die höhere Leistung, denn ein Heizstab mit Thermostat schaltet sich selbst ab. Ein zu schwacher Heizstab läuft dagegen permanent und erreicht die Zieltemperatur nie.<img src="https://i.ytimg.com/vi/QkPdLnp4KCM/hq720.jpg" alt="Energiekrise: So spart man in der Wohnung | DER SPIEGEL" style="max-width:440px;float:right;padding:10px 0px 10px 10px;border:0px;">