Vor jedem Abstecken wird der Ist-Zustand dokumentiert. Ein Foto von hinten, eines von der Seite, eines von der Steckerleiste. Wichtig ist, dass die Ports und die angeschlossenen Kabelenden klar erkennbar sind. Bei verwinkelten Aufbauten lohnt sich ein kurzes Video, in dem die Hand langsam über jede Buchse fährt. Ein häufiger Fehler: nur ein unscharfes Übersichtsfoto aus zwei Metern Entfernung. Damit lässt sich später nichts zuordnen. Besser mehrere Detailaufnahmen als ein einziges, auf dem nichts zu erkennen ist. Die Datei gehört nicht in den Papierkorb, sondern in einen Ordner mit Datum und Gerätenamen.<br>
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<span style="font-weight: bolder;">Beutel und Tüten sind der</span> zweite Baustein. Kabel, die zu einem Gerät gehören, kommen zusammen in einen verschließbaren Beutel. Das gilt besonders für Netzteile, Adapter und kurze Verbindungskabel, die sonst in der Schublade verschwinden. Auf den Beutel kommt eine Beschriftung mit dem Gerätenamen, nicht mit dem Kabeltyp. „Monitor links" ist hilfreicher als „HDMI". Wer mehrere ähnliche Geräte besitzt, ergänzt eine Nummer oder einen Standort. Durchsichtige Beutel sparen später das Öffnen. Ein typischer Fehler ist, alle Kabel in einen einzigen großen Beutel zu werfen. Damit ist der Kabelsalat nur verlagert, nicht gelöst.<br>
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Warum Knickgefahr unterschätzt wird Eine Matratze lässt sich für den Transport leicht knicken, besonders bei Schaumstoffmodellen. Ein Knick von mehr als 30 Grad über längere Zeit beschädigt die Zellstruktur dauerhaft. Der Schaum erholt sich nicht vollständig, es entstehen Mulden und die Liegeeigenschaften verschlechtern sich. Bei Federkernmatratzen können die Federn verbiegen, was zu unangenehmen Druckstellen führt. Der Lattenrost hingegen verzeiht keinen starken Druck auf einzelne Leisten. Wer ihn hochkant an eine Wand lehnt und dabei die Leisten belastet, bricht früher oder später eine Feder. Deshalb: Matratze immer flach transportieren, notfalls auf einer stabilen Unterlage. Den Lattenrost getrennt tragen, am besten an den Längsseiten, nicht an den Leisten.<br>
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Etiketten am Kabel selbst sind der zweite Schritt. Beschriftet wird an beiden Enden, nicht nur an einem – sonst steht man beim Wiederanschließen vor dem offenen Ende ohne Zuordnung. Bewährt haben sich selbstklebende Fähnchenetiketten, die um das Kabel gefaltet werden, oder beschriftete Schrumpfschläuche bei längerfristigen Installationen. Klebeband mit Filzstift ist eine Notlösung: Es löst sich, verrutscht und hinterlässt Kleberreste. Die Beschriftung nennt das Ziel, nicht die Quelle – also „Monitor" statt „Grafikkarte", weil beim Wiederaufbau vom Gerät aus gedacht wird.<br>
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Die untere Schicht entscheidet über den Schwerpunkt In die untere Hälfte gehören Bücher, Konservengläser, Werkzeuge, Geschirr und alles, was einzeln schwer ist. Diese Dinge werden flach und möglichst lückenlos gelegt, nicht gestapelt. Hohlräume zwischen schweren Teilen stopft man mit leichteren Sachen aus, damit nichts verrutscht. Die schwerste Einzellast kommt in die Mitte des Bodens, nicht an die Seitenwände – dort drückt sie den Karton nach außen und schwächt die Ecken.<br>
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Vor dem ersten Handgriff: Foto machen. Ein paar Aufnahmen aus verschiedenen Winkeln zeigen später, welche Platte wohin gehört und wie die Beschläge saßen. Danach alle Schrauben lösen, aber nicht wild durcheinander in eine Dose werfen. Besser ist es, zusammengehörige Verbindungselemente direkt an ihrem Bauteil zu belassen, etwa mit einem Streifen Kreppband an der Innenseite der Platte. Wer das nicht tut, sucht später die passende Schraube für die Rückwand und greift zur falschen Länge.<br>
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Wer ein Möbelstück transportiert, steht vor der Entscheidung: komplett tragen oder vorher zerlegen. Ein Schrank, ein Bett oder ein Regal passt selten durch Treppenhaus und Türrahmen, ohne anzustoßen. Zerlegen ist meist der sicherere Weg, kostet aber Zeit und verlangt Sorgfalt. Wer dabei Schrauben, Beschläge und Teile richtig beschriftet, spart beim Aufbau Stunden und vermeidet Verwechslungen.<br>
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Beschriften statt raten Die eigentliche Arbeit beginnt beim Kennzeichnen. Jede Platte bekommt eine Nummer, am besten mit Kreppband oder Klebepunkt an einer Stelle, die beim Zusammenbau nicht sichtbar ist. Die Nummern werden in einer einfachen Skizze festgehalten: Seitenwand links, Seitenwand rechts, Boden, Deckel, Rückwand. Wer mag, notiert zusätzlich die Ausrichtung, etwa „oben" oder „vorne". Ein Pfeil nach oben auf jedem Teil verhindert, dass beim Aufbau alles auf dem Kopf steht.<br>
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Schrauben und Beschläge trennt man nach Funktion. Exzenterscheiben, Dübel, Bolzen und Muttern kommen in separate Tüten, jede mit einem Zettel, auf dem steht, wohin sie gehören. Kleinteile wie Unterlegscheiben oder Stopfen lassen sich mit einem Stück Klebeband auf einem Stück Pappe fixieren. Das klingt umständlich, ist aber schneller als das Sortieren am Zielort. Wichtig: keine Schraube ohne Zuordnung in den Umzugskarton werfen. Ein loser Haufen aus dreißig Schrauben ist beim Aufbau ein Ratespiel.