Am Abend kehren Sie so früh wie möglich zum gewohnten Einschlafritual zurück: Zähneputzen, Lied, Geschichte, Licht aus. Auch wenn im Zimmer noch Kisten stehen, sollte das Bett des Kindes zuerst eingerichtet sein. Dunkeln Sie das Zimmer ab, falls die neue Umgebung heller ist. Rechnen Sie damit, dass das Kind in den ersten Nächten unruhiger schläft. Bleiben Sie ruhig, gehen Sie kurz hin, aber führen Sie keine neuen Einschlafgewohnheiten ein. Der Rhythmus pendelt sich in wenigen Tagen wieder ein, wenn die Grundstruktur des Tages erhalten bleibt.<br>
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Die Box am Umzugstag: offen, ruhig, erreichb<br>
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Am Umzugstag selbst sollte die Box nicht erst gesucht werden. Sie steht bereits offen im Raum. Kurz bevor die Helfer kommen, wird die Katze hineingesetzt, ruhig und ohne Hast, und die Tür wird geschlossen. Decken Sie die Box mit einem leichten Tuch ab, damit die Katze nicht durch das Gitter starren muss. Stellen Sie die Box nicht auf den Boden des Möbelwagens zwischen schwere Gegenstände. Sie gehört in den Fußraum oder auf einen Sitz, angeschnallt oder eingeklemmt, damit sie nicht verrutscht.<br>
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<strong>Im neuen Zuhause angekommen,</strong> wird die Box nicht sofort geöffnet. Stellen Sie sie in einen ruhigen Raum, schließen Sie die Tür zu diesem Raum, und öffnen Sie dann die Transportbox. Lassen Sie die Katze selbst entscheiden, wann sie herauskommt. Wer die Box schüttelt oder die Katze herauszieht, verlängert die Angst. Die offene Box bleibt auch in den ersten Tagen im neuen Zuhause stehen, als Rückzugsort. Viele Katzen gehen freiwillig hinein, wenn sie sich unsicher fühlen.<br>
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Der Umzugstag ist für eine Katze kein logistisches Problem, sondern ein Kontrollverlust. Möbel verschwinden, fremde Menschen tragen Dinge durch die Wohnung, und der vertraute Geruch wird von Kartons und Klebeband überlagert. Wer die Transportbox erst dann aufstellt, wenn der Möbelwagen vor der Tür steht, macht den entscheidenden Fehler. Die Box muss Tage vorher im Raum stehen, und zwar mit geöffneter Tür.<br>
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Der Unterschied zwischen Gewöhnung und Dressur Viele Halter locken die Katze mit Leckerlis in die Box und schließen dann die Tür. Das ist der klassische Fehler. Die Katze lernt: Box bedeutet Eingesperrtsein. Besser ist es, die Tür offen zu lassen, auch wenn die Katze nur auf dem Rand sitzt oder daran vorbeigeht. Wer eine Box mit abnehmbarem Deckel hat, kann das Oberteil zunächst entfernen und nur die Unterschale als Liegeplatz anbieten. Später setzt man den Deckel auf, ohne die Tür zu schließen.<br>
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Wer die Transportbox offen hinstellt und geschlossen nur für den eigentlichen Transport nutzt, bekommt eine Katze, die nicht panisch wird. Wer sie erst am Umzugstag hervorholt und dann zuklappt, bekommt eine Katze, die sich unter dem Sofa versteckt und tagelang nicht frisst. Der Unterschied liegt nicht im Umzug, sondern in den Tagen davor.<br>
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Eine geschlossene Box wirkt wie eine Falle. Eine offene Box wirkt wie ein Karton, und Kartons sind für Katzen zunächst interessant. Stellen Sie die Box an einen ruhigen Platz, an dem die Katze ohnehin liegt, nicht in die Nähe der Wohnungstür. Legen Sie eine Decke hinein, die nach der Katze riecht, und ein Kleidungsstück von Ihnen. Füttern Sie einige Male direkt neben der Box. Wer die Tür in den ersten Tagen schließt, zerstört das Vertrauen sofort.<br>
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Zimmerpflanzen überstehen einen Umzug nur dann gut, wenn der Wasserhaushalt vorher geklärt ist. Zwei Wochen vor dem Termin beginnt die Vorbereitung: größere Töpfe, die nicht mehr in Kisten passen, werden separat transportiert, empfindliche Blätter mit Bindfaden locker zusammengebunden, damit sie nicht knicken. Wer im Winter umzieht, plant den Transport so, dass die Pflanzen höchstens eine Stunde im kalten Fahrzeug stehen. Bei Sommerhitze ist es umgekehrt: direkte Sonne auf dem Beifahrersitz verbrennt Blätter schneller als Frost.<br>
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<span style="font-weight: bold;">Der Gießplan richtet sich</span> nach dem Transportweg, nicht nach dem gewohnten Rhythmus. Am Vortag wird normal gegossen, aber nicht mehr gedüngt. Am Umzugstag selbst bekommen die Pflanzen nur so viel Wasser, dass die Erde feucht, aber nicht durchnässt ist. Schwere Töpfe mit Staunässe kippen im Auto leichter um, und auslaufendes Wasser beschädigt Polster und Kartons. Sukkulenten und Kakteen kommen trocken in die Kiste, Farne und Calathea dagegen in feuchtes Zeitungspapier gewickelt.<br>
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Mittagsschlaf und Mahlzeiten nicht verschieben Der Mittagsschlaf ist der empfindlichste Punkt. Planen Sie den Umzug so, dass das Kind in seiner gewohnten Zeit schlafen kann. Ist das Kinderbett schon abgebaut, bauen Sie es zuerst wieder auf oder stellen Sie ein Reisebett in einen ruhigen Raum, der noch nicht vollgestellt ist. Hängen Sie eine Decke an die Tür oder stellen Sie einen Sichtschutz auf, damit das Kind nicht durch Laufwege geweckt wird. Verbringen Sie die Schlafenszeit selbst in der Nähe, aber ohne Trubel. Wenn das Kind sonst eine Stunde schläft, lassen Sie es auch am Umzugstag eine Stunde schlafen. Wecken Sie es nicht, um „schneller fertig zu werden".<img src="https://www.freepixels.com/class=" style="max-width:430px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">