Korrigiert wird durch vorsichtiges Abtragen an der höheren Flanke. Dabei gilt: lieber mehrfach leicht abtragen als einmal zu viel. Nach jedem Schleifgang wird erneut gemessen, bis die Werte innerhalb der Toleranz liegen. Ein typischer Fehler ist das Schleifen bei laufendem Antrieb oder ohne Fixierung der Krone – dadurch entstehen ungleichmäßige Kanten. Die Krone muss fest im Träger sitzen, sonst verfälscht jede Vibration das Ergebnis.<br>
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Was stehen bleibt und warum Nicht jede Staude verträgt einen Rückschnitt nach der Blüte. Pfingstrosen, Funkien, Frauenmantel und Astern bilden Samenstände, die Vögeln im Winter Nahrung bieten. Bei diesen Arten wird erst im zeitigen Frühjahr geschnitten, wenn der Neuaustrieb sichtbar ist. Wer im Herbst abschneidet, entfernt den natürlichen Winterschutz und die Nahrungsquelle. Ein weiterer Punkt: Im hohlen Stängel überwintern Insekten, die im Frühjahr als Bestäuber gebraucht werden.<br>
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Nach der Blüte entscheidet sich, ob eine Staude im nächsten Jahr kräftig austreibt oder ob sie vergreist. Viele Gärtner schneiden zu früh oder zu radikal zurück und wundern sich über ausbleibende Blüten. Andere lassen alles stehen und fördern damit Selbstaussaat, die den Garten übernimmt. Die richtige Behandlung hängt von der Staude ab, nicht von einem festen Kalender.<br>
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<b>Mit der Zeit zersetzt sich das</b> Häckselgut und wird von Regenwürmern und Mikroorganismen in nährstoffreichen Humus umgewandelt. Auf diese Weise schließt sich der natürliche Kreislauf: Aus Ästen wird Bodenpflege, ganz ohne chemische Dünger. Wer regelmäßig mulcht, verbessert die Bodenstruktur, fördert das Bodenleben und reduziert den Gießaufwand. So wird jeder Rückschnitt zu einem Beitrag für einen gesunden und pflegeleichten Garten.<br>
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<img src="https://i.ytimg.com/vi/zwKbv-i5KiI/hq720.jpg" alt="Wir warnen vor \" style="max-width:400px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Beim Rückschnitt von Sträuchern, Bäumen und Hecken fällt regelmäßig eine große Menge an Zweigen und Laub an. Statt dieses Material mühsam zu Bündeln und zur Grüngutannahme zu bringen, lässt es sich direkt im Garten nutzen. Mit einem leistungsfähigen Häcksler oder einer scharfen Astschere zerkleinert, entsteht wertvolles Schnittgut, das als Mulchschicht den Boden schützt, Unkraut unterdrückt und Feuchtigkeit speichert. Der Aufwand lohnt sich, denn der Kreislauf im Garten wird geschlossen und der Boden langfristig verbessert.<br>
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Schneeballhortensien und Rispenhortensien blühen am neuen Holz. Sie bilden ihre Blüten erst an den Trieben, die im Frühjahr wachsen. Diese Sorten vertragen einen kräftigen Rückschnitt. Schneiden Sie im späten Winter oder zeitigen Frühjahr alle Triebe auf zwei bis drei Augen zurück. Das fördert kräftige Neutriebe und große Blütenrispen. Bei Rispenhortensien kann man sogar bis auf den Boden zurückschneiden, wenn die Pflanze zu groß geworden ist. Ein zu zaghafter Schnitt führt hier zu langen, dünnen Trieben, die unter dem Gewicht der Blüten umknicken.<br>
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Für den Schnitt braucht man keine Spezialausrüstung. Eine scharfe Gartenschere, eine saubere Klinge und ein Desinfektionsmittel für die Schere reichen aus. Schneiden Sie immer oberhalb eines Augenpaares, damit die Pflanze dort neu austreiben kann. Entfernen Sie alle Triebe, die sich kreuzen oder nach innen wachsen. So bleibt die Pflanze luftig und bekommt weniger Pilzkrankheiten. Bei alten Holz blühenden Sorten kontrollieren Sie im Frühjahr nach jedem Frost die Triebspitzen. Braune, weiche Spitzen werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten.<br>
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So erkennen Sie, wann welcher Schnitt nötig ist Bauernhortensien, Tellerhortensien und Eichenblatthortensien blühen am alten Holz. Ihre Knospen sitzen gut sichtbar an den Triebspitzen des Vorjahres. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr zerstört genau diese Knospen. Bei diesen Sorten entfernt man nur erfrorene Spitzen, abgestorbene Triebe und alte Blütenstände bis kurz unter den Blütenkopf. Der beste Zeitpunkt ist das späte Frühjahr, wenn die stärksten Fröste vorbei sind, aber die Knospen noch nicht austreiben. Ein Radikalschnitt ist nur nötig, wenn die Pflanze völlig verkahlt ist – dann blüht sie ein Jahr lang nicht.<br>
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Hortensien sind keine einheitliche Pflanzengruppe. Wer sie schneidet, ohne die Sorte zu kennen, entfernt entweder die Blütenknospen für das kommende Jahr oder lässt die Pflanze vergreisen. Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob eine Sorte am alten Holz oder am neuen Holz blüht. Altes Holz bedeutet: Die Knospen werden bereits im Vorjahr angelegt und überwintern an den Trieben. Wer diese Triebe im Frühjahr abschneidet, sieht im Sommer keine Blüten. Neues Holz bedeutet: Die Pflanze treibt im Frühjahr aus und bildet erst dann ihre Knospen. Ein Rückschnitt im Frühjahr fördert hier sogar die Blüte.<br>
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Ein häufiger Fehler ist der Herbstschnitt bei allen Hortensien. Wer im Oktober zur Schere greift, schneidet bei alten Holz blühenden Sorten die bereits angelegten Knospen ab. Bei neuen Holz blühenden Sorten ist der Herbstschnitt zwar weniger schädlich, aber auch unnötig, weil die Pflanze bis zum Frühjahr noch Reserven einlagert. Ein weiterer Fehler ist das Entfernen der alten Blütenstände bis zum Boden. Bei alten Holz blühenden Sorten sitzen die neuen Knospen direkt unter dem alten Blütenkopf. Schneidet man zu tief, entfernt man sie mit.