Am Ende zählt nicht, wie schnell die Fassade gestrichen wurde, sondern wie lange sie hält. Die richtige Temperatur, ein sauberer Untergrund, eingehaltene Trockenzeiten und etwas Geduld beim Auftragen sind entscheidend. Wer diese Regeln befolgt, muss seltener nachbessern und spart langfristig Arbeit und Ärger.<br>
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Nach dem Schnitt sollte die Krone so aussehen, dass ein Vogel hindurchfliegen könnte. Bleibt zu viel Holz stehen, war der Eingriff zu zaghaft; wurde mehr als ein Viertel der Krone entfernt, war er zu stark und der Baum reagiert mit vielen neuen Wasserschossen. Schnittwunden über drei Zentimeter behandelt man mit einem Wundverschluss, kleinere heilen von selbst. Das Schnittgut entfernt man aus dem Garten, damit sich Krankheitserreger nicht im Falllaub oder in den Ästen vermehren. Wer diese Reihenfolge jedes Jahr einhält, hält den Apfelbaum über Jahrzehnte gesund und ertragreich.<br>
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Wenn ein Schnitt im Oktober unvermeidbar ist, dann sollte er so klein wie möglich ausfallen. Schneiden Sie an einem trockenen, milden Tag am Vormittag, damit die Oberfläche bis zum Abend abtrocknen kann. Verwenden Sie eine scharfe, saubere Schere und desinfizieren Sie die Klingen vor jedem Baum. Bei dickeren Ästen arbeiten Sie mit einer Säge, die einen glatten Schnitt ermöglicht. Setzen Sie den Schnitt knapp über einem Auge oder einer Astgabel an, ohne den Astring zu verletzen. Nach dem Schnitt kann eine dünne Schicht Wundverschlussmittel aufgetragen werden, aber nur bei trockenem Wetter. Bei Nässe verschmiert das Mittel und bietet keinen Schutz.<br>
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<span style="font-weight: 700;">Ein häufiger Fehler ist,</span> Formschnitt und Radikalschnitt in einem Jahr zu kombinieren. Wird eine Hecke zunächst in Form gebracht und danach radikal zurückgesetzt, fehlt dem Gehölz die Kraft für den Neuaustrieb. Besser ist es, einen Radikalschnitt nur alle paar Jahre durchzuführen und dazwischen leichten Formschnitt. So bleibt die Pflanze vital. Bei blühfreudigen Sträuchern wie Forsythie oder Flieder ist zusätzlich der Blühzeitpunkt zu beachten: Radikalschnitt direkt nach der Blüte fördert die nächste Saison, Formschnitt im Frühjahr entfernt dagegen die Knospen.<br>
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Beim eigentlichen Anstrich arbeitet man in zusammenhängenden Flächen, nicht in kleinen Flecken. Zwei dünne Schichten halten länger als eine dicke. Die erste Lage darf leicht verdünnt werden, wenn der Hersteller es vorsieht. Zwischen den Lagen muss die Farbe vollständig durchgetrocknet sein. Wer zu früh nachstreicht, zieht die untere Schicht wieder an und bekommt eine ungleichmäßige Oberfläche. Kanten, Ecken und Fensterlaibungen werden zuerst gestrichen, danach die großen Flächen. Abdeckfolie und Kreppband schützen Fenster, Türen und Boden, aber das Band sollte nach dem Trocknen zügig entfernt werden, sonst reißt es Farbreste mit ab.<br>
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Typische Fehler sind ein zu kurzer erster Schnitt, ein zu nah am Stamm gesetzter zweiter Schnitt und das Vergessen des dritten Schrittes. Ebenso schädlich ist ein Sägen mit Gewalt, das die Säge verkantet und die Rinde quetscht. Eine scharfe Säge, ein ruhiger Zug und Geduld an der Asthalsfalte sind wichtiger als Kraft. Bei sehr schweren Ästen sichert man den Ast zusätzlich mit einem Seil, damit er nicht unkontrolliert fällt.<br>
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Häufige Fehler sind bekannt. Viele stellen die Anschläge ein, bevor die Zugspannung stimmt. Andere drehen an beiden Schrauben gleichzeitig und verlieren die Ausgangslage. Wieder andere prüfen nur im Stand, nicht unter Last. Eine Kette, die im Stand gerade läuft, kann unter Druck seitlich ausweichen. Deshalb gehört eine kurze Fahrt auf ruhiger Strecke zum Test dazu. Erst dann zeigt sich, ob die Leitachse wirklich korrigiert ist.<br>
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<strong>Formschnitt: präzise, aber</strong> nicht zu tief Beim Formschnitt werden nur die Triebe eingekürzt, die über die gedachte Form hinausragen. Der Schnitt erfolgt knapp über einer nach außen zeigenden Knospe oder einem Blattpaar. Ein typischer Fehler ist, zu tief ins alte Holz zu schneiden – dann bleibt die Form lückenhaft und das Gehölz bildet unschöne Wassertriebe. Formschnitt eignet sich für Hecken, Buchs, Eibe und junge Obstbäume im Spalier. Der beste Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr, kurz vor dem Austrieb, oder bei immergrünen Gehölzen auch Ende Juni nach dem ersten Austrieb.<br>
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Bevor der Pinsel überhaupt in die Farbe taucht, steht die Vorbereitung. Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Alte, lose Farbschichten werden abgekratzt, abgebürstet oder mit einem geeigneten Mittel abgewaschen. Moos und Algen entfernt man mit einer Bürste und Wasser, nicht mit dem Hochdruckreiniger, denn der drückt Feuchtigkeit in den Putz. Risse und kleine Löcher werden mit passendem Reparaturmörtel verschlossen und nach dem Trocknen glatt geschliffen. Wer diese Schritte überspringt, streicht über einen instabilen Untergrund und wundert sich später über Abplatzungen.<br>
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Viele Hobbygärtner greifen im Oktober zur Schere, weil das Laub fällt und die Sträucher kahl erscheinen. Genau das ist der Fehler. Der Oktober ist kein guter Monat für einen Rückschnitt, der größere Wunden hinterlässt. Die Pflanze steckt in der Vorbereitung auf den Winter, nicht im Wachstum. Wer jetzt schneidet, öffnet Türen für Pilze und Frost.