Eine zweite Variante ist Cricket, aber ohne die üblichen Missverständnisse. Gespielt werden die Zahlen 15 bis 20 sowie das Bull. Jede Zahl muss dreimal getroffen werden, bevor sie „geschlossen" ist. Ein Single zählt einfach, ein Doppel doppelt, ein Triple dreifach. Wer eine Zahl geschlossen hat, kann damit Punkte sammeln, solange der Gegner sie noch offen hat. Der klassische Fehler: beide Spieler schließen dieselbe Zahl gleichzeitig, dann passiert nichts. Besser ist es, sich auf zwei bis drei Zahlen zu konzentrieren und den Gegner unter Druck zu setzen.<br>
<br>
<br>
<br>
<img src="https://i.ytimg.com/vi/limwCJXAvtw/hq720.jpg" alt="Serielle Sanierung in Bochum | ecoworks" style="max-width:440px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Proportionen prüfen, bevor gekauft wi<br>
<br>
<br>
<br>
Vor dem Bohren wird die Wand geprüft. Ein Dartboard braucht eine feste Rückwand, hinter der keine Wasserleitung oder Elektroleitung verläuft. Eine dünne Rigipswand trägt oft nicht, hier hilft eine Montageplatte aus Holz, die über mehrere Punkte verschraubt wird. Für die Höhe eignet sich ein Kreppband an der Wand als Markierung bei 173 Zentimetern, denn ein Bleistiftstrich verschwindet beim Verputzen. Wer später nachjustieren will, setzt die Halterung nicht mit einem einzelnen Dübel, sondern mit zwei Schrauben in derselben Höhe.<br>
<br>
<br>
<br>
Dart zu zweit ist schnell organisiert, aber genau darin liegt die Falle. Viele Paare werfen einfach abwechselnd auf dasselbe Board, zählen die Punkte zusammen und wundern sich, dass nach zehn Minuten die Luft raus ist. Das Problem ist nicht das Spiel, sondern die fehlende Struktur. Wer zu zweit spielt, braucht klare Regeln, einen festen Modus und eine Lösung für den entscheidenden Moment: Wer beginnt, und wie wird gewechselt?<br>
<br>
<br>
<br>
Die Standposition lässt sich nur durch Wiederholung festigen. Stelle dich an die Linie, finde deine Position und wirf zehn Serien hintereinander. Ändere nichts, auch wenn die ersten Pfeile danebengehen. Erst wenn der Stand automatisch stimmt, lohnt sich die Arbeit am Wurf selbst. Wer den Stand ständig korrigiert, wird nie ein Gefühl für die Bewegung entwickeln. Kontrolle über die Füße ist die Grundlage für Kontrolle über den Pfeil.<br>
<br>
<br>
<br>
Ein typischer Anfängerfehler ist ein zu breiter Stand. Wer die Füße weit auseinanderstellt, blockiert die Hüftdrehung und muss den Arm ausgleichen. Ein zu enger Stand führt dagegen zu Schwanken. Die richtige Breite liegt dort, wo beide Füße bequem stehen und die Hüfte nicht verdreht wird. Probiere verschiedene Positionen aus, bis der Wurf ohne Ausgleichsbewegung gelingt. Ein weiterer Fehler ist das ständige Wechseln der Fußstellung zwischen den Würfen. Jede Veränderung macht das Ergebnis zufällig.<br>
<br>
<br>
<br>
Zuerst wird gemessen, nicht geschätzt. Nimm ein Maßband und ein Stahllineal, kein Gliedermaßband mit Spiel. Miss an drei Stellen: oben, in der Mitte, unten. Weichen die Werte ab, gilt der kleinste Wert, sonst klemmt das Teil später. Notiere die Maße direkt auf einem Zettel, nicht im Kopf. Ein häufiger Fehler ist das Messen über bereits montierte Dichtungen oder Kanten hinweg, die später im Weg sind. Diese Bauteile vorher abkleben oder markieren, damit der Zuschnitt sie berücksichtigt.<br>
<br>
<br>
<br>
<span style="font-weight: 700;">Die richtige Körperhaltung</span> ist der zweite Stolperstein. Viele stellen sich seitlich zum Board, als würden sie einen Speer werfen. Das funktioniert beim Darten nicht. Der Körper steht aufrecht, die Schulter zeigt zum Board, der Fuß der Wurfhand steht direkt an der Abwurflinie. Das Gewicht liegt auf dem vorderen Bein, das hintere Bein dient nur als Balance. Ein häufiger Fehler: zu weit vorne stehen und sich nach vorne lehnen. Dadurch verschiebt sich der Abstand zum Board, die Würfe werden unregelmäßig. Besser ist ein stabiler Stand, bei dem der Oberkörper ruhig bleibt.<br>
<br>
<br>
<br>
Die drei Varianten, die zu zweit wirklich funktionieren Für ein schnelles Spiel eignet sich 301 mit Doppel-Auscheck. Beide starten bei 301 Punkten, wer zuerst genau auf null kommt, gewinnt das Leg. Der Haken: Ein Rest von 1 ist ein „Bogey" und blockiert den Sieg. Wer bei 2 Punkten landet, muss ein Doppel treffen, um auf null zu kommen. Typischer Anfängerfehler: zu früh auf die Doppelfelder zielen, statt ruhig die großen Zahlen zu treffen. Erst wenn der Rest unter 40 liegt, lohnt sich das gezielte Doppel-Training.<br>
<br>
<br>
<br>
<span style="font-weight: bold;">Die Höhe des Stands ist</span> ebenfalls entscheidend. Der Oberkörper bleibt aufrecht, nicht nach vorne gebeugt. Ein leichtes Vorlehnen ist in Ordnung, aber das Gewicht darf nicht nach vorne kippen. Der Kopf bleibt ruhig und blickt gerade zur Scheibe. Wer den Kopf beim Wurf senkt oder dreht, verliert die Zielachse. Die Augen fixieren während der gesamten Bewegung denselben Punkt auf dem Board, am besten das gewünschte Zielfeld.<br>
<br>
<br>
<br>
Der häufigste Fehler ist das sogenannte „Ausbullen", also das Werfen auf die Mitte, ohne vorher festzulegen, was bei einem Treffer passiert. Ein Dart in der Mitte zählt nicht automatisch als Doppel oder Triple, und ein knapper Wurf neben dem Zentrum wird oft falsch bewertet. Legen Sie vor dem ersten Wurf fest: Ein Treffer im äußeren Ring zählt, ein Treffer im inneren Ring zählt doppelt, und bei Gleichstand wird der Wurf wiederholt. Wer das nicht regelt, diskutiert später über Millimeter.