Nach dem Einfüllen wird die Oberfläche mit einem breiten Spachtel oder einem feuchten Schwamm abgezogen. Zu starkes Wischen drückt den Spachtel wieder heraus. Trocknungszeiten richten sich nach Produkt und Schichtdicke; meist sind es mehrere Stunden bis zu einem Tag. In dieser Zeit darf der Boden nicht mit Wasser in Berührung kommen. Nach dem vollständigen Aushärten wird die Stelle leicht geschliffen und je nach Bodenart geölt, gewachst oder lackiert.<br>
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Kleine Etappen sind: eine Wand streichen, eine Tür lackieren, Silikonfugen erneuern, eine Steckdose versetzen, einen Schrank ausräumen und abwischen. Für solche Aufgaben reichen 90 Minuten, wenn das Material vorher bereitliegt. Lege am Vortag alles zurecht: Farbe, Pinsel, Abdeckfolie, Kreppband, Reinigungstücher. Das spart am Abend mindestens zwanzig Minuten Suchzeit. Ziehe Arbeitskleidung an, die schmutzig werden darf, und decke den Boden großzügig ab. Ein häufiger Fehler ist zu wenig Abdeckung: Ein Tropfen Farbe auf Parkett kostet mehr Zeit als das gesamte Streichen.<br>
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Ein dünner Bohrer mit 4 bis 6 Millimetern liefert die sicherste Antwort. An einer unauffälligen Stelle, etwa hinter einem Schrank oder in Bodennähe, langsam bohren und den Widerstand spüren. Gipskarton gibt kaum Widerstand, der Bohrer verschwindet schnell. Putz auf Mauerwerk fühlt sich zunächst weich an, dann kommt ein deutlicher Widerstand, oft mit ruckartigem Durchbruch. Beton ist durchgehend hart und erfordert Schlagbohren oder einen Bohrhammer. Beim Bohren in Gipskarton unbedingt die Bohrtiefe begrenzen, sonst durchstößt man die Rückseite oder trifft Leitungen.<br>
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Die eigentliche Arbeit beginnt mit der Vorbereitung. Steckdosen und Lichtschalter abkleben, Fußleisten abdecken, Böden mit Malervlies schützen. Wer direkt auf den alten Boden streicht, zahlt später für die Reinigung oder den Austausch. Beim Streichen zuerst die Decke, dann die Wände, zuletzt die Heizkörper. Zwischen zwei Anstrichen mindestens vier Stunden warten, auch wenn die Farbe trocken wirkt. Zu schnelles Nachstreichen führt zu Streifen und Blasen, die sich später nicht mehr korrigieren lassen.<br>
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Fugen in einem Holzboden entstehen durch Schwinden und Quellen des Holzes, durch Feuchtigkeitsschwankungen oder durch jahrelange Beanspruchung. Wer sie mit Holzspachtel schließt, muss vorher prüfen, ob die Ursache beseitigt ist. Sonst reißt die Füllung innerhalb weniger Monate wieder auf. Entscheidend sind drei Dinge: saubere Fugen, passende Spachtelmasse und eine Umgebung, die sich nicht stark verändert.<br>
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Für einzelne Fliesen eignet sich ein flexibler Fliesenkleber auf Zementbasis, der für den Innenbereich und feuchte Räume zugelassen ist. Dispersionskleber ist einfacher in der Handhabung, aber weniger belastbar, wenn der Spiegel später schwer wird. Die Fliesen werden mit einer Zahnkelle auf der Rückseite mit Kleber versehen und mit leichtem Druck an die Wand gedrückt. Zwischen den Fliesen sollten Fugen von zwei bis drei Millimetern bleiben, damit später verfugt werden kann. Ein Kreuz aus Fugenkellen oder einfache Zahnstocher halten die Abstände gleichmäßig.<br>
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Was am Rand der Fuge schiefgeht Der häufigste Fehler ist die falsche Fugengeometrie. Damit ein Dichtstoff dauerhaft arbeitet, muss das Verhältnis von Breite zu Tiefe stimmen – in der Regel etwa zwei zu eins, bei starken Bewegungen eher eins zu eins. Eine zu flache Fuge reißt bei Temperaturschwankungen auf. Genauso problematisch ist das Fehlen einer Hinterfüllung: Ohne Rundschnur aus Schaumstoff haftet der Dichtstoff auch am Fugengrund und kann sich nicht dehnen. Die Schnur muss etwa ein Viertel breiter sein als die Fuge, damit sie sicher klemmt.<br>
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Zuerst wird der Boden gründlich gereinigt. Staub, Wachs, Öl oder Lackreste verhindern, dass der Spachtel haftet. Lose Holzsplitter an den Fugenkanten werden mit einem scharfen Stechbeitel entfernt. Die Fugen sollten bis auf den Grund sauber sein, am besten saugt man den Staub mit einem Staubsauger ab. Bei geölten oder gewachsten Böden muss die Oberfläche an der Fuge leicht angeschliffen werden, damit der Spachtel eine raue Fläche zum Verkrallen findet. Lackierte Böden werden im Fugenbereich ebenfalls angeschliffen, sonst platzt die Füllung später ab.<br>
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Typische Fehler sind: nur einmal klopfen und daraus schließen, auf Gipskarton schwere Regale mit einfachen Dübeln aufhängen, oder in Beton mit einem normalen Steinbohrer arbeiten und den Bohrer verbrennen. Auch das Ignorieren von Leitungen ist gefährlich. Vor jedem Bohren in Wänden, die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden, sollte man auf Asbest achten und im Zweifel eine Fachperson hinzuziehen. Für Gipskarton eignen sich Hohlraumdübel, für Beton und Mauerwerk Spreiz- oder Schwerlastdübel. Die Tragkraft steht auf der Verpackung, nicht in der eigenen Schätzung.<br>
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Wer sich unsicher bleibt, kann mit einem Endoskop durch ein kleines Bohrloch in die Wand schauen. Das kostet wenig und klärt den Aufbau zuverlässig. Alternativ helfen Metalldetektoren, Ständer und Leitungen zu finden. Erst wenn Untergrund und Tragfähigkeit feststehen, sollte gebohrt werden. Diese fünf Minuten Prüfung sparen später Ärger, Löcher und im schlimmsten Fall einen Schaden an der Wand.