5 Pflanzen, die im Halbschatten zur Gefahr für Katzen werden

Vor dem Umtopfen wird das Substrat vorbereitet. Eine Mischung aus grobem Sand, Perlite und torffreier Blumenerde hat sich bewährt, weil sie luftig bleibt und Staunässe vermeidet. Der neue Topf darf nur eine Nummer größer sein als der bisherige. Faustregel: zwei bis drei Zentimeter mehr Durchmesser. Ein zu großer Topf hält das Substrat zu lange feucht, und die Wurzeln faulen, bevor sie den Ballen durchdringen.<br> <br> <br> <br> Die Herbstzeitlose erscheint im Halbschatten oft dort, wo im Frühjahr noch nichts anderes wächst. Ihre Blätter ähneln jungem Bärlauch, und genau darin liegt die Verwechslungsgefahr für Menschen – für Katzen sind jedoch die gesamte Pflanze und besonders die Zwiebel giftig. Colchicin führt zu schweren Magen-Darm-Beschwerden und kann nach Stunden zum Kreislaufversagen führen. Reiße die Pflanze mit Wurzel aus, wenn sie im Garten auftaucht, und trage dabei Handschuhe. Verwechsle sie nicht mit harmlosen Zwiebelblumen, die im Halbschatten oft daneben stehen.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: bolder;">Zum Schluss: Ein Übertopf mit</span> geschlossenem Boden ist kein Wasserspeicher, sondern ein Risiko. Behandle ihn wie eine Schale, nicht wie einen Topf. Gieße außerhalb, lass abtropfen, setze erst dann zurück. Wer sich diese Reihenfolge angewöhnt, verhindert Staunässe zuverlässig und muss seltener umtopfen oder Wurzeln retten.<br> <br> <br> <br> Was hilft gegen wiederholtes Graben wirklic<br> <br> <br> <br> Die Engelstrompete wächst im Halbschatten schnell zu einem großen Strauch heran und verströmt abends einen starken Duft. Ihre Blätter und Blüten enthalten Tropanalkaloide, die Halluzinationen, Fieber und Krämpfe auslösen können. Schon das Ablecken der Blüte nach dem Gießen reicht manchmal aus. Stelle die Pflanze so, dass herabhängende Blüten nicht in Kopfhöhe einer springenden Katze hängen. Wenn eine Katze Speicheln, weite Pupillen oder Taumeln zeigt, bringe sie sofort zum Tierarzt und nimm einen Pflanzenteil zur Bestimmung mit.<br> <br> <br> <br> Ein weiterer typischer Fehler ist das Mulchen mit organischem Material in Innenräumen. Kaffeesatz, Teeblätter, Obstschalen oder Laub auf der Topferde mögen im Garten nützlich sein, in Wohnräumen bieten sie Schimmelsporen Nahrung. Besser ist es, organische Reste zu kompostieren und die Topferde frei von solchen Auflagen zu halten. Wer dennoch düngen möchte, verwendet flüssige oder mineralische Präparate, die nicht auf der Oberfläche verrotten.<br> <br> <br> <br> Katzen knabbern aus Neugier an Blättern, Trieben oder herabgefallenen Beeren. Im Halbschatten gedeihen viele Zierpflanzen besonders gut, gerade dort, wo sich die Tiere gern aufhalten. Wer einen halbschattigen Garten, Balkon oder Innenhof mit Freigängern teilt, sollte deshalb wissen, welche Gewächse bereits in kleinen Mengen giftig wirken. Die folgenden fünf Pflanzen sind keine exotischen Raritäten – sie stehen häufig in Beeten, Kübeln oder als Sichtschutz. Entscheidend ist nicht die Menge, die eine Katze frisst, sondern die Konzentration der Giftstoffe in Blatt, Stängel oder Wurzel.<br> <br> <br> <br> Der Oleander gedeiht im Halbschatten und wird wegen seiner Blütenpracht oft in Kübeln gehalten. Alle Teile der Pflanze sind giftig, vor allem die Blätter mit ihren Herzglykosiden. Schon das Ablecken von Pflanzensaft nach dem Schnitt kann Speicheln, Durchfall und Herzprobleme verursachen. Schneide den Oleander deshalb mit Handschuhen und entsorge das Schnittgut in einem geschlossenen Behälter. Ein typischer Fehler ist das Aufstellen des Kübels direkt neben dem Katzenkörbchen – die Tiere streifen dann täglich an den Blättern vorbei.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: 700;">Auch der Standort spielt eine</span> Rolle. Kalte Fensterbänke, schlecht belüftete Ecken und dichte Übertöpfe ohne Abzugsloch fördern Kondenswasser. Ein Topf mit Abzugsloch, ein Untersetzer statt eines geschlossenen Übertopfs und regelmäßiges Lüften senken die Luftfeuchtigkeit direkt an der Erdoberfläche. Bei Zimmerpflanzen, die hohe Luftfeuchtigkeit brauchen, lässt sich das über einen Luftbefeuchter oder eine Wasserschale in der Nähe regeln, ohne die Erde zu durchnässen.<br> <br> <br> <br> Luft an die Wurzeln lassen statt Erde verdichten Schimmel gedeiht in verdichteter, sauerstoffarmer Erde. Nach dem Umtopfen drückt man das Substrat nur leicht an, niemals fest. Eine lockere Struktur mit groben Bestandteilen wie Perlit, Bims oder Rinde sorgt dafür, dass Wasser abfließt und Luft zirkuliert. Wer normale Blumenerde verwendet, mischt etwa ein Drittel solcher Strukturmaterialien unter. Auch das Auflockern der obersten Schicht mit einer Gabel hilft, die Oberfläche schneller trocknen zu lassen.<br> <br> <br> <br> Häufige Fehler: zu flaches Arbeiten, sodass die Sperrschicht unberührt bleibt; der Einsatz eines Spatens statt einer Gabel; das Wenden des Bodens; das Lockern bei nasser Witterung; und das sofortige Festtreten der gelockerten Fläche. Wer nach dem Lockern direkt darüber läuft, presst die neu geschaffenen Poren wieder zusammen. Deshalb legt man Bretter als Laufwege aus oder arbeitet vom Rand aus rückwärts.<br> <br> <br> <br> Diese fünf Gewächse gehören im Halbschatten nicht in Reichweite Der Goldregen zählt zu den gefährlichsten Ziersträuchern überhaupt. Seine Samen enthalten Cytisin, das schon in geringer Zahl Erbrechen, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen auslöst. Weil der Strauch im Halbschatten gut wächst und die Hülsen im Herbst auf den Boden fallen, reicht ein neugieriges Schnuppern. Entferne gefallene Hülsen sofort und pflanze den Strauch nicht dort, wo die Katze regelmäßig liegt. Ein häufiger Fehler ist der Glaube, nur die Blüten seien problematisch – tatsächlich sind die Samen am giftigsten.<img src="https://i.ytimg.com/vi/xxd9FjFm-aQ/hq720.jpg" alt="Effizientes Heizen leicht gemacht - Der hydraulische Abgleich: Energie sparen + Wohnkomfort steigern" style="max-width:450px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">