Warum stellt die Korbmarante Ansprüche und was hilft wirklich?

Kokosmatten sind nicht für jede Pflanze geeignet. Bei sehr feuchter Erde oder Staunässe kann die Matte von unten schimmeln. Lüfte sie dann regelmäßig und entferne sie beim Umtopfen. Für Pflanzen, die ständig feucht gehalten werden müssen, ist eine Matte aus Kokosfasern mit einer dünnen Lage Moos darunter besser. Kontrolliere alle paar Wochen, ob sich unter der Matte Schimmel oder Ungeziefer gebildet hat. Ist die Matte durchgekaut oder zerfetzt, tausche sie aus. Mit dieser einfachen Barriere bleiben Topferde und Wurzeln dort, wo sie hingehören, und die Pfoten suchen sich ein anderes Ziel.<br> <br> <br> <br> Der einfachste Weg ist deshalb, den Ausläufer zunächst an der Mutterpflanze zu lassen. Manche Züchter setzen den Kindel direkt in ein kleines Gefäß mit feuchter Erde, ohne den Ausläufer zu kappen. Die Verbindung zur Mutter bleibt bestehen, bis sich ein kräftiger Wurzelballen entwickelt hat. Erst dann wird der Ausläufer durchtrennt. Wer den Kindel lieber sofort trennt, prüft vorher die Wurzeln: Sind sie weiß, fest und mindestens fingerlang, klappt das Einpflanzen zuverlässig.<br> <br> <br> <br> <strong>Schimmel erkennt man an einem</strong> weißen, flaumigen Belag oder an grauen Flecken. Ist nur die Oberfläche betroffen, entfernen Sie die oberste Erdschicht großzügig, lüften Sie die Erde und passen Sie das Gießen an. riecht die Erde faulig oder ist der Belag tief, hilft nur Umtopfen in frisches Substrat. Entfernen Sie dabei alle befallenen Erdreste von den Wurzeln und spülen Sie den Topf gründlich aus. Danach gilt: weniger Wasser, mehr Luft, heller Standort.<br> <br> <br> <br> 1. Wurzeln wachsen aus den Abzugsöffnungen. Drehen Sie den Topf vorsichtig auf die Seite und schauen Sie unter den Boden. Ragen weiße oder braune Wurzelspitzen durch die Löcher, ist der Platz im Inneren längst aufgebraucht. Ein einzelner Wurzelfaden kann harmlos sein, ein dichtes Geflecht ist ein klares Signal. Achtung: Manche Pflanzen treiben aus dem Untertopf Wurzeln, weil sie Feuchtigkeit suchen – das ist kein Ersatz für ausreichenden Platz.<br> <br> <br> <br> Der wichtigste Faktor ist die Luftfeuchtigkeit. Calathea-Arten stammen aus dem Unterwuchs tropischer Regenwälder, wo die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 60 Prozent liegt. In beheizten Räumen sinkt sie oft auf 30 bis 40 Prozent. Die Folge: braune Blattränder, eingerollte Blätter und vertrocknete Spitzen. Ein Luftbefeuchter in der Nähe der Pflanze schafft Abhilfe. Alternativ stellt man sie auf ein Tablett mit feuchtem Blähton – jedoch ohne dass der Topf direkt im Wasser steht, sonst faulen die Wurzeln.<br> <br> <br> <br> Regenwürmer im Zimmerpflanzentopf tauchen meist unabsichtlich auf: Sie stammen aus gekaufter Blumenerde, aus Kompost, der beim Umtopfen verwendet wurde, oder aus Erde, die im Freien zwischengelagert wurde. Wer die Tiere entdeckt, steht vor der Frage, ob sie den Pflanzen nutzen oder schaden. Die Antwort hängt davon ab, um welche Art es sich handelt und wie groß der Topf ist.<br> <br> <br> <br> Wer Regenwürmer entfernen will, sollte den Topf nicht einfach austrocknen lassen. Besser ist es, die Pflanze vorsichtig auszutopfen, die Erde von Hand zu durchsuchen und die Würmer in den Garten oder in ein Beet mit feuchter Erde zu setzen. Anschließend frische, sterilisierte Blumenerde verwenden und den Topf gründlich reinigen. Ein häufiger Fehler ist, die alte Erde wiederzuverwenden, weil darin Eier und weitere Tiere zurückbleiben können.<br> <br> <br> <br> Wann Regenwürmer im Topf zum Problem werden Kritisch wird es in kleinen Töpfen mit weniger als fünf Litern Erde. Dort fehlt dem Wurm ausreichend Nahrung, und er beginnt, feine Wurzeln anzuknabbern. Bei Sämlingen und frisch bewurzelten Stecklingen kann das zum Absterben führen. Auch in Töpfen ohne Abzugslöcher staut sich Wasser, weil die Gänge den Wasserabfluss stören statt ihn zu verbessern. Ein weiteres Problem: Regenwürmer vermehren sich im warmen Zimmerklima schneller als im Garten, und die Population wächst, bis die Erde zu stark durchwühlt ist.<br> <br> <br> <br> Die Erde sollte locker und humos sein. Eine Mischung aus Torf, Perlite und Rinde funktioniert gut. Verdichtete Blumenerde aus dem Baumarkt speichert zu viel Wasser und erstickt die Wurzeln. Umtopfen ist nur nötig, wenn der Topf durchwurzelt ist – meist alle zwei Jahre im Frühjahr. Gedüngt wird von April bis September alle vier Wochen mit einem flüssigen Volldünger in halber Konzentration. Im Winter stellt man das Düngen ein.<br> <br> <br> <br> Typische Fehler lassen sich klar benennen: zu trockene Luft, zu kaltes Wasser, direkte Sonne, Zugluft und häufiges Umsetzen. Calathea hasst Standortwechsel. Wenn die Blätter gelb werden, ist meist zu viel Wasser im Spiel. Rollen sich die Blätter ein, fehlt Feuchtigkeit. Braune Ränder deuten auf Kalk oder niedrige Luftfeuchtigkeit hin. Schädlinge wie Spinnmilben treten fast immer dann auf, wenn die Luft zu trocken ist. Regelmäßiges Besprühen der Blattunterseiten mit kalkfreiem Wasser beugt vor.<br> <br> <br> <br> Ein einzelner Wurm in einem großen Topf mit ausgewachsenen Pflanzen richtet dagegen selten Schaden an. Er frisst Laub, das auf der Erde liegt, und hält das Substrat luftig. Wer die Erde regelmäßig gießt und düngt, merkt kaum einen Unterschied. Der Wurm selbst leidet allerdings: Zimmererde trocknet oft aus, ist zu warm und enthält zu wenig organisches Material, sodass viele Tiere nach wenigen Wochen sterben.