Besonders deutlich wird das bei Pflanzen, die unter Stress stehen – nach dem Umtopfen, während einer Hitzeperiode oder im Winter bei wenig Licht. Ein gelbes Blatt an einer Monstera oder einem Gummibaum ist häufig die Reaktion auf zu nasse Erde oder zu kalte Zugluft. Schneidet man es sofort ab, verschwindet zwar das sichtbare Symptom, nicht aber die Ursache. Besser ist es, den Standort, die Gießmenge und die Topfgröße zu prüfen. Erst wenn mehrere Blätter gleichzeitig welken, ist schnelles Handeln angebracht.<br>
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<img src="https://i.ytimg.com/vi/Te71n1qO6xM/hq720.jpg" alt="Cleverer Stauraum für kleine Badezimmer - Türhängeregal | bremermann" style="max-width:420px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Wenn bereits Blätter gelb werden, hilft eine gezielte Rettung. Zuerst alle locker sitzenden Blätter vorsichtig abnehmen, damit keine Fäulnis entsteht. Dann die Temperatur am neuen Standort messen: Sie sollte tagsüber zwischen 18 und 24 Grad liegen, nachts nicht unter 15 Grad fallen. Extreme Sprünge von mehr als fünf Grad innerhalb weniger Stunden sind zu vermeiden. Wer den Ficus im Winter umstellt, sollte ihn nicht direkt an ein Fenster mit kalter Zugluft setzen.<br>
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Zwei Tage vor dem Umtopfen wird nicht mehr gegossen. Trockene Erde haftet weniger an den Wurzeln und lässt sich leichter abstreifen. Ein zu feuchter Ballen zerreißt beim Herausnehmen und reißt feine Saugwurzeln mit. Bereite den neuen Topf vor: Er sollte nur ein bis zwei Fingerbreit größer sein als der alte. Ein zu großer Topf hält Wasser in erdlosen Zonen, in denen keine Wurzeln liegen, und führt zu Staunässe. Als Substrat eignet sich eine Mischung, die zur Pflanze passt – nicht einfach Blumenerde aus dem Restbestand.<br>
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Zunächst sollte man den Tageslichteinfall beobachten. Notieren, zu welchen Stunden wie viel Licht durch welches Fenster kommt. Ein Nordfenster liefert gleichmäßiges, kühles Licht, ein Südfenster starke, wechselnde Intensität. Daraus ergibt sich, wo zusätzliches Licht überhaupt nötig ist. Wer eine Deckenleuchte direkt vor dem Fenster montiert, hebt den Kontrast auf und erzeugt eine flache, unruhige Ausleuchtung.<br>
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Ein Nordfenster liefert den ganzen Tag über gleichmäßiges, aber schwaches Licht. Pflanzen, die dort gedeihen, brauchen wenig Energie: Zamioculcas, Efeutute, Bogenhanf, Schwertfarn und die meisten Farne kommen mit diesem Licht klar. Gießen Sie sparsam, denn bei kühlem Nordlicht verdunstet wenig Wasser. Der klassische Fehler: Man stellt eine Blühpflanze ans Nordfenster und wundert sich, dass sie nie Knospen bildet. Ohne direkte Sonne fehlt der Reiz für die Blütenbildung. Wer im Winter zusätzlich künstlich beleuchtet, sollte die Lampe höchstens zwölf Stunden täglich laufen lassen, sonst geraten die Pflanzen aus dem Rhythmus.<br>
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Schimmel braucht Feuchtigkeit und stehende Luft. Ein Platz in einer dunklen Ecke oder direkt an einem dichten Fenster ohne Luftbewegung begünstigt ihn. Stelle Pflanzen so, dass sie hell, aber nicht in praller Mittagssonne stehen. Lüfte regelmäßig, ohne die Pflanze einem kalten Zug auszusetzen. Ein kleiner Ventilator auf niedriger Stufe oder ein Abstand von ein bis zwei Zentimetern zwischen Topf und Wand verbessert die Luftzirkulation. Bei dichten Blättern hilft es, die Pflanze etwas auszulichten, damit Luft bis zur Erde gelangt.