Die Höhe einer Dartscheibe wird von der Mitte des Bullseye bis zum Boden gemessen. Der Standardwert beträgt 173 Zentimeter. Dieser Wert gilt unabhängig davon, ob es sich um eine Steeldartscheibe oder eine Softdartscheibe handelt. Viele werfen jedoch mit 172 oder 174 Zentimetern, weil sie an der Oberkante des Boards oder an der Befestigungsschraube messen. Genau hier entstehen die ersten Fehler. Messen Sie immer vom Mittelpunkt des Bullseye senkrecht nach unten. Ein einfaches Maßband reicht, ein Laserentfernungsmesser ist genauer. Prüfen Sie die Höhe an mehreren Tagen erneut, denn Dübel können sich setzen.<br>
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Erst wenn die Wandfläche eben, trocken und frei von Rückständen ist, wird gespachtelt. Kleine Löcher füllt man mit Fertigspachtel, größere mit Reparaturmörtel. Nach dem Trocknen wird die Stelle verschliffen und, falls nötig, grundiert. Wer die neue Dartscheibe an derselben Stelle montiert, sollte prüfen, ob die alten Bohrlöcher noch tragfähig sind. Oft ist es sicherer, neue Dübel einige Zentimeter versetzt zu setzen, damit die Scheibe fest sitzt und nicht wackelt.<br>
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Seitliche Treffer sind der häufigste Schaden Die meisten Abpraller landen links und rechts neben der Scheibe. Der Grund liegt in der Wurfbewegung: Der Arm schwingt seitlich aus, und schon eine kleine Abweichung im Handgelenk verschiebt den Aufprallpunkt um mehrere Zentimeter. Deshalb ist die horizontale Ausdehnung wichtiger als die vertikale. Wer den Schutz nur knapp über den Draht hinaus plant, wird nach wenigen Wochen erste Löcher im Putz oder in der Tapete finden. Besonders gefährdet sind Wände mit Raufaser oder dünnem Gipskarton, weil ein Dartpfeil dort sofort sichtbare Kerben hinterlässt.<br>
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Bevor du an der Spitze arbeitest, stelle die Grundregel klar: Stahlspitzen für Sisal-Boards, Softspitzen für elektronische Boards. Ein Wechsel zwischen den Systemen ist nicht vorgesehen und zerstört entweder das Board oder die Spitze. Bei Stahlspitzen unterscheidet man feste und bewegliche (bewegliche) Spitzen. Bewegliche Spitzen federn bei Treffern auf den Draht zurück und schonen das Board, sitzen aber weniger fest. Feste Spitzen sitzen strammer, beschädigen das Sisal jedoch stärker. Die Wahl richtet sich nach dem Board und dem eigenen Wurf, nicht nach einer allgemeinen Empfehlung.<br>
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Die Größe des Wandschutzes rund um eine Dartscheibe lässt sich nicht pauschal mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie hängt davon ab, wie präzise geworfen wird, in welcher Höhe die Scheibe montiert ist und wie viel Platz bis zur Decke oder zu angrenzenden Wänden bleibt. Wer regelmäßig mit ungeübten Spielern wirft oder selbst noch an seiner Wurftechnik arbeitet, braucht deutlich mehr Schutzfläche als jemand, der konstant ins Board trifft. Eine grobe Orientierung: Der Schutz sollte seitlich und oben mindestens 40 bis 60 Zentimeter über den Scheibenrand hinausreichen, nach unten hin reichen 20 bis 30 Zentimeter, weil Fehlwürfe dort seltener auftreten.<br>
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Streiflicht vermeiden, Flächenlicht nutz<br>
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Die Halterung ist der eigentliche Knackpunkt Die Wandhalterung oder das Aufhängesystem bleibt meist zurück und sitzt oft fester als erwartet. Schrauben lassen sich leichter lösen, wenn man vorher mit einem Schraubendreher leichten Druck ausübt, damit der Kopf nicht abrutscht. Sind die Schrauben überstrichen oder mit Farbe verklebt, hilft ein Cuttermesser, um die Farbschicht am Schraubenkopf vorsichtig einzuritzen. Dübel, die nicht mehr greifen, lassen sich mit einer Zange herausziehen, sofern sie nicht in einer Hohlraumwand sitzen. In diesem Fall schiebt man sie mit einem dünnen Durchschlag nach innen und verschließt das Loch später.<br>
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Ein weiteres Problem ist die Aufstellung im Raum. Steht die Scheibe direkt neben einer Tür, einem Fenster oder in einem Durchgang, stören Laufwege und Zugluft das Spiel. Zugluft beeinflusst die Flugbahn der Pfeile messbar. Stelle die Scheibe möglichst an eine freie Wand mit etwas Platz an den Seiten, damit daneben geworfene Pfeile niemanden gefährden. Auch die Beleuchtung wird oft unterschätzt: Ein Schatten auf dem Board erschwert das Zielen erheblich, also sorge für helles, gleichmäßiges Licht von oben oder von der Seite.<br>
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Am Ende bleibt eine saubere Wand ohne Altlasten. Die alte Dartscheibe ist restlos entfernt, die Befestigungspunkte sind verschlossen, und die neue Scheibe kann ohne Kompromisse montiert werden. Wer sich für diesen letzten Schritt Zeit nimmt, verhindert, dass die nächste Scheibe schon nach wenigen Wochen wieder lose wird.<br>
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<img src="https://i.ytimg.com/vi/hgknm9N98ho/hq720.jpg" alt="Umbau zum Energiesparhaus: Ehepaar saniert Altbau selbst | Schwaben + Altbayern | BR" style="max-width:430px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Ein häufiger Fehler ist die Annahme, ein handelsüblicher Auffangring reiche aus. Diese Ringe fangen nur Pfeile ab, die flach am Board vorbeifliegen, nicht aber jene, die mit voller Wucht seitlich einschlagen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kombiniert einen Ring mit einer großzügigen Platte aus Hartschaum oder Kork. Diese Materialien halten den Aufprall ab, ohne die Spitzen zu beschädigen, und lassen sich mit doppelseitigem Klebeband oder dünnen Schrauben an der Wand befestigen.