<img src="https://i.ytimg.com/vi/a3zsnx576rQ/hq720.jpg" alt="Gesünder wohnen – Drei Wohnsituationen und wie eine Expertin sie verbessern würde | Puls | SRF" style="max-width:420px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;"><b>Nicht jede Kleidung verträgt</b> das Bad. Wollsachen, Seide, Leder und alles mit Metallknöpfen oder Reißverschlüssen gehören nicht in einen feuchten Raum. Leder wird spröde, Metall rostet, Wolle verliert die Form. Auch schmutzige Wäsche sollte nicht im Bad gesammelt werden – sie ist bereits feucht und zieht zusätzlich Feuchtigkeit. Wenn es nicht anders geht, dann nur in einem geschlossenen Behälter mit Deckel, der regelmäßig geleert wird.<br>
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Alte Möbel haben oft mehr Substanz als neue. Bevor however ein Griff oder eine neue Oberfläche Sinn ergibt, muss klar sein, was das Holz tatsächlich braucht. Kratzer lassen sich in zwei Kategorien teilen: solche, die nur die oberste Wachs- oder Lackschicht betreffen, und solche, die ins Holz reichen. Die erste Gruppe ist mit Hausmitteln behandelbar, die zweite verlangt Schleifarbeit. Wer das verwechselt, verschlimmert den Schaden, weil dunkle Kratzer nach dem Auftragen von Öl oder Wachs erst richtig sichtbar werden.<br>
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<b>Das Bett ist der größte</b> Gegenstand im Raum. Wer Platz sparen will, setzt auf ein Bettgestell mit integrierten Schubladen oder einen Bettkasten. Eine Matratze auf einem Lattenrost ohne sperriges Gestell wirkt luftig, benötigt aber eine staubdichte Unterlage. Achten Sie darauf, dass unter dem Bett genug Luft zirkuliert, sonst bildet sich Schimmel. Wer handwerklich geschickt ist, kann einen Bettkasten selbst bauen und ihn mit Rollen versehen, damit er leichtgängig bleibt.<br>
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Ein Badezimmer ist kein Kleiderschrank. Wer dort offene Kleideraufbewahrung betreibt – Jacken an Haken, Handtücher über Stangen, Shirts auf Bügeln – spart Platz, erkauft sich aber ein Problem: Feuchtigkeit. Nach jedem Duschen steigt die Luftfeuchtigkeit schnell auf 80 bis 95 Prozent. Textilien saugen diese Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Bleibt die Kleidung dort hängen, trocknet sie nicht richtig durch, und nach ein bis zwei Tagen riecht sie muffig. Der Geruch ist kein kosmetisches Problem, sondern ein Warnsignal: Hier vermehren sich Mikroorganismen.<br>
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Für oberflächliche Kratzer eignet sich eine Mischung aus gleichen Teilen Essig und Olivenöl. Mit einem weichen Tuch in Richtung der Maserung einreiben, zehn Minuten einwirken lassen, dann mit einem trockenen Tuch nachwischen. Bei hellen Hölzern funktioniert auch eine halbierte Walnuss, deren Öl die Fasern dunkler erscheinen lässt. Vorsicht bei gebeizten Flächen: Jede Feuchtigkeit kann die Beize anlösen und fleckige Ränder hinterlassen. Vorher an einer unauffälligen Stelle testen, etwa an der Unterseite einer Schublade.<br>
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Welche Datenquellen taugen für den Alltag Für Termine eignet sich ein gemeinsamer Kalender, den alle Familienmitglieder pflegen. Wer mehrere Kalender zusammenführen will, muss auf die Zeitzonen und die Aktualisierungsintervalle achten. Wetterdaten kommen am besten von einem lokalen Sensor auf dem Balkon oder vom Dach, nicht von einer weit entfernten Wetterstation. Ein Außenthermometer mit Funkverbindung liefert genauere Werte für die eigene Straße. Regenradar und Vorhersage lassen sich als einfache Textanzeige einbinden, ohne dass die Seite überladen wirkt.<br>
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Ein häufiger Fehler ist die fehlende Stromversorgung über Nacht. Wer das Display im Schlafzimmer oder Flur aufhängt, sollte den Stromverbrauch im Blick behalten. Ein Tablet im Dauerbetrieb zieht mehr Strom als ein kleiner Einplatinencomputer mit E-Ink-Display. E-Ink verbraucht nur beim Bildwechsel Strom und bleibt auch bei Sonnenlicht lesbar. Allerdings ist die Aktualisierungsgeschwindigkeit gering, was für Termine und Wetter völlig ausreicht. Wer ein farbiges Display bevorzugt, sollte auf eine automatische Abschaltung in der Nacht achten.<br>
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Fang mit der Wandfarbe an. Geeignet sind entsättigte, warme Töne: Sand, Taupe, gedämpftes Salbei, Altrosa oder ein warmes Grau mit Gelbanteil. Diese Farben reflektieren wenig Blaulicht und wirken beruhigend. Reines Weiß wirkt oft kühl und steril, kräftiges Blau oder Grün kann bei empfindlichen Menschen anregend wirken. Typischer Fehler: eine Akzentwand in Signalrot oder Neon, die abends das Gehirn wachhält. Streiche lieber alle vier Wände im selben ruhigen Ton und setze Kontraste nur über Textilien und Holz.<br>
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Wann Schleifen unvermeidbar ist Tiefe Kratzer, die man mit dem Fingernagel spürt, lassen sich nicht wegpolieren. Hier hilft nur Schleifen mit Körnung 120, danach 180 und abschließend 240. Immer mit dem Korn arbeiten, nie quer. Ein häufiger Fehler ist zu grobes Papier auf furnierten Flächen: Furnier ist oft weniger als einen Millimeter dick, ein einziger zu kräftiger Zug mit Körnung 80 durchschleift die Deckschicht und legt den Trägerwerkstoff frei. Bei Furnier deshalb nur von Hand und mit feiner Körnung arbeiten, besser noch mit einem Schleifklotz statt mit der Maschine.<br>
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Wie trocknet Kleidung im Bad richtig – und was gehört dort gar nicht hin? Wer Kleidung im Bad aufbewahrt, muss für Luftbewegung sorgen. Ein gekipptes Fenster reicht oft nicht, weil die Feuchtigkeit in den Ecken stehen bleibt. Ein kleiner Ventilator, der die Luft quer durch den Raum drückt, hilft mehr als stundenlanges Lüften mit weit geöffnetem Fenster. Wichtig ist außerdem der Abstand zwischen den Kleidungsstücken: Hängen Hemden dicht an dicht, zirkuliert keine Luft, und die Feuchtigkeit bleibt zwischen den Stofflagen. Faustregel: mindestens eine Handbreit Abstand zwischen zwei Aufhängungen.