5 Regeln für Lüften und Heizen im Schlafzimmer im Winter

<img src="https://cdn.prod.website-files.com/5e3450c599e6ac00a552bb59/5e94bd74c5d9fbf62094bd83_dried-herbs-ag-blog.jpg" style="max-width:400px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Heizkosten sinken nicht durch ständiges Heizen, sondern durch gezieltes Lüften und eine gleichmäßige, niedrige Temperatur. Wer dreimal täglich kurz auskühlen lässt und die Heizung dazwischen niedrig hält, verbraucht weniger als bei dauerhaft gekipptem Fenster. Wichtig ist, die Feuchtigkeit aus dem Raum zu bekommen, bevor sie sich an kalten Flächen festsetzt. Wer das beachtet, schläft besser, vermeidet Schimmel und merkt den Unterschied auf der Abrechnung.<br> <br> <br> <br> Stauraum schaffen, ohne die Heizung zu blockier<br> <br> <br> <br> Eine praktikable Lösung sind ausziehbare oder schwenkbare Stangen, die an der Schräge befestigt werden und parallel zum Boden verlaufen. Sie werden mit Dübeln in der Schräge verankert, wobei die Tragfähigkeit des Untergrunds geprüft werden muss. Bei einer Rigipsdecke unter der Schräge sind spezielle Dübel nötig, sonst reißt die Stange samt Inhalt heraus. Wer unsicher ist, befestigt eine Querlatte an der Schräge und montiert die Stange daran. Das verteilt das Gewicht und verhindert, dass einzelne Dübel ausbrechen.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: 900;">Für guten Schlaf hilft</span> <span style="font-weight: 700;">zusätzlich ein gekipptes</span> <span style="font-weight: bolder;">Fenster nur in der ersten</span> Nachthälfte, danach wird die Luft im Raum schlecht. Besser ist vor dem Schlafengehen kräftig lüften, dann das Fenster schließen und die Heizung auf niedriger Stufe halten. So bleibt der Raum kühl, aber nicht kalt. Wer morgens mit Kopfschmerzen und trockenem Hals aufwacht, hat meist zu wenig gelüftet und zu viel geheizt.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: 800;">Ohne Ventilator bleibt nur das</span> <span style="font-weight: 800;">Querlüften über die Tür</span>. Das funktioniert nur, wenn gegenüberliegende Räume ebenfalls gelüftet werden. Ein weit geöffnetes Badezimmerfenster gibt es nicht, also muss die Tür für 10 bis 15 Minuten weit offen stehen, während in einem angrenzenden Raum ein Fenster gekippt oder geöffnet ist. Das ist im Winter unangenehm, aber wirksam. Wichtig: Nicht die Badezimmertür einen Spalt offen lassen und gleichzeitig die Heizung aufdrehen. Die warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf und verteilt sie in der Wohnung.<br> <br> <br> <br> <span style="font-weight: bolder;">Schubladen und Auszüge haben</span> eigene Stellschrauben. Bei Kugelauszügen sitzt oft eine Exzenter- oder Kreuzschlitzschraube an der Unterseite der Schiene. Damit lässt sich die Front in der Höhe verstellen. Für die Seitenverstellung gibt es Langlöcher in der Schubladenrückwand. Zuerst prüfen, ob die Schublade überhaupt parallel läuft: Leicht herausziehen und mit beiden Händen links und rechts gleichmäßig belasten. Kippt sie, ist eine Schiene höher montiert. Dann die Schrauben an der hinteren Halterung lösen, Schublade ausrichten und wieder festziehen.<br> <br> <br> <br> Die erste Regel lautet: Stoßlüften statt Dauerkippen. Ein gekipptes Fenster tauscht in einer Stunde kaum Luft aus, kühlt aber die Wand und den Fensterrahmen ständig aus. Besser ist dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten weit öffnen, am besten morgens nach dem Aufstehen, mittags und vor dem Zubettgehen. Bei Frost reichen drei bis fünf Minuten. Erzeugt wird dabei ein schneller Luftwechsel, ohne dass Wände und Möbel auskühlen. Wer im Winter ganztägig kippt, heizt gegen die kalte Luft an und zahlt doppelt.<br> <br> <br> <br> Beim Aufkleben arbeitest du abschnittsweise von oben nach unten. Zieh die Schutzfolie nur so weit ab, wie du in einem Zug verkleben kannst. Drücke die Platte mit gleichmäßigem Druck an, am besten mit einem Rakel oder einem weichen Tuch. Blasen streichst du sofort zum Rand hin aus. Zwischen den Platten planst du eine Fuge von etwa zwei Millimetern ein, damit sich die Platten bei Temperaturschwankungen nicht gegenseitig hochdrücken.<br> <br> <br> <br> Im Winter bleibt das Schlafzimmer oft stundenlang geschlossen, weil niemand frieren will. Genau das ist das Problem. Warme, feuchte Luft aus dem Schlaf und aus dem angrenzenden Bad sammelt sich im Raum, kühlt an den Außenwänden ab und schlägt sich dort als Kondenswasser nieder. Schimmel braucht keine nasse Wand, es reicht dauerhafte Feuchtigkeit über mehrere Tage. Wer falsch lüftet und heizt, bekommt beides gleichzeitig: schlechten Schlaf und hohe Kosten.<br> <br> <br> <br> Typische Fehler wiederholen sich: Wäsche im Schlafzimmer trocknen, ohne zu lüften; die Badezimmertür offen stehen lassen, während geduscht wird; Möbel direkt an die Außenwand stellen, sodass keine Luft zirkulieren kann; feuchte Matratzen direkt auf einen geschlossenen Lattenrost legen. Diese Punkte haben oft mehr Einfluss auf Schimmel als die Heizung. Ein Hygrometer zeigt, ob die Luftfeuchtigkeit im Raum unter 60 Prozent bleibt. Liegt sie dauerhaft darüber, muss mehr gelüftet werden, nicht mehr geheizt.<br> <br> <br> <br> Warum die richtige Raumtemperatur wichtiger ist als die Heizung selbst Ein Schlafzimmer braucht keine 22 Grad. Wer bei 16 bis 18 Grad schläft, schläft meist tiefer und wacht seltener auf. Die Heizung sollte trotzdem nicht komplett abgedreht werden, sonst kühlen die Außenwände unter die Taupunkttemperatur. Genau dort entsteht Schimmel, oft hinter dem Kleiderschrank oder dem Bett, wo niemand hinsieht. Die Heizung also auf eine niedrige Stufe stellen und nachts nicht ausschalten, sondern nur absenken. Wer die Heizung ganz abstellt und morgens kurz aufdreht, heizt die kalte Wand nicht auf, sondern nur die Luft.