Zuerst prüfe den Untergrund. Mauerziegel, Kalksandstein und Beton nehmen Putz unterschiedlich auf. Saugende Steine vorher gründlich vornässen, sonst entzieht der Stein dem Mörtel das Wasser und die Fläche kreidet. Beton und glatte Altputzflächen brauchen eine Haftbrücke oder ein Aufrauen mit der Drahtbürste. Lose Putzreste und Staub müssen restlos weg, sonst platzt die neue Schicht später ab. Bei Trockenbau die Fugen verspachteln, Gewebe einbetten und Schraubenköpfe versenken.<br>
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Beim Verputzen selbst ist die Konsistenz wichtiger als die Marke. Der Mörtel sollte so fest sein, dass er auf der Kelle stehen bleibt, aber noch leicht zu verteilen. Zu nasser Putz läuft aus der Nische, zu trockener haftet nicht. Nach dem Abziehen die Fläche mit einem Schwammbrett leicht aufrauen, damit die nächste Lage hält. Kalk-Zement-Putz eignet sich für feuchte Bereiche, Gipsputz nur in trockenen Räumen. In Küche und Bad eine wasserabweisende Oberfläche einplanen.<br>
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<span style="font-weight: 600;">Vor dem Kauf lohnt eine</span> Bestandsaufnahme. Alle Produkte aus dem Schrank räumen, nach Kategorien sortieren und prüfen, was tatsächlich benutzt wird. Angebrochene Flaschen, doppelte Duschgels und alte Proben kommen zuerst weg. Erst danach lässt sich abschätzen, wie viele Zentimeter Regalfläche, wie viele Haken und wie viele geschlossene Behälter gebraucht werden. Ein häufiger Fehler ist der umgekehrte Weg: erst Aufbewahrung kaufen, dann feststellen, dass sie nicht passt. Ebenso problematisch sind Sets mit vielen gleichen Dosen, die in der eigenen Nische nicht stehen können.<br>
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Nach dem Justieren schließt du die Tür mehrmals und kontrollierst den Spalt zwischen Tür und Korpus. Ein gleichmäßiger Spalt von wenigen Millimetern sieht sauber aus und verhindert, dass die Tür beim Öffnen anschlägt. Prüfe auch, ob die Tür in der Waage hängt – eine Wasserwaage hilft, ist aber nicht zwingend nötig, wenn du den Spalt genau beobachtest. Bei Schränken mit mehreren Türen solltest du die Mittelfuge im Blick behalten und beide Türen aufeinander abstimmen.<br>
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Eine hängende oder schleifende Schranktür ist selten ein Grund, den Schrank auszutauschen. In den meisten Fällen liegt es an den verstellbaren Scharnieren, die sich mit der Zeit verstellen oder beim Aufbau nicht exakt eingestellt wurden. Mit einem Kreuzschlitzschraubendreher der passenden Größe und etwas Geduld lassen sich fast alle Probleme lösen, ohne dass ein Handwerker kommen muss.<br>
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Für den Topf verwendest du am besten einen leichten Kunststofftopf mit einem Durchmesser von 12 bis 15 Zentimetern. Schwere Tontöpfe ziehen die Ampel nach unten und belasten die Decke unnötig. Ein Untersetzer verhindert, dass Gießwasser auf den Boden tropft. Fülle den Topf nicht bis zum Rand mit Erde, sondern lasse zwei Zentimeter Platz. So kann das Wasser nicht überlaufen. Ein weiterer Fehler: Die Pflanze wird erst nach dem Aufhängen eingetopft. Besser ist es, den Topf vorher zu befüllen und die Ampel dann vorsichtig hochzuziehen.<br>
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Zu den wiederkehrenden Pflichten gehören Instandsetzungen, die die Nutzung unmöglich machen oder erheblich beeinträchtigen. Dazu zählen defekte Fenster, die nicht schließen, undichte Wasserhähne, eine nicht funktionierende Heizung, Schimmel durch Baumängel oder eine fehlerhafte Elektroinstallation. Diese Mängel muss der Vermieter beseitigen, bevor eingezogen wird. Schönheitsreparaturen wie Streichen oder Tapezieren sind dagegen nur geschuldet, wenn sie wirksam im Vertrag vereinbart wurden. Ein formularmäßiger Renovierungsvorbehalt ohne konkrete Fristen und ohne Ausgleichsklausel ist oft unwirksam. Wer als Vermieter darauf besteht, sollte die Klausel vorher rechtlich prüfen lassen.<br>
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Bevor die erste Diele liegt, muss der Fliesenboden trocken, sauber und fest sein. Lose Fliesen entfernen, sonst knirscht es später und die Klickverbindung arbeitet sich auf. Fugen, die tiefer als zwei Millimeter sind, werden mit einer Spachtelmasse gefüllt und glatt abgezogen. Stark strukturierte oder stark glasierte Fliesen können die Trittschalldämmung punktuell durchdrücken, was auf Dauer zu Druckstellen im Vinyl führt. Hier hilft eine dünne Ausgleichsplatte, die vollflächig aufliegt.<br>
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Für ein fertiges Regalelement gilt das Gegenteil: Der Korpus braucht eine ebene, tragfähige Fläche. Prüfe mit der Wasserwaage, ob die Nischenrückwand lotrecht ist. Abweichungen von mehr als einigen Millimetern mit Ausgleichskeilen oder Mörtel unterfüttern, nicht mit Holzstückchen. Das Element muss an mindestens zwei Punkten kraftschlüssig mit der Wand verbunden sein, sonst klappert es später oder verzieht sich. Zwischen Korpus und Putz eine dauerelastische Fuge ziehen, damit Risse durch Bewegung nicht sichtbar werden.<br>
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Die richtige Schraube für jede Richtung An einem typischen Topfscharnier gibt es drei Einstellmöglichkeiten. Die Schraube an der Türseite, oft verdeckt unter einer Abdeckkappe, verstellt die Tür in der Tiefe – also nach vorne und hinten. Die Schraube am Scharnierarm, die in den Korpus führt, verschiebt die Tür nach links und rechts. Die dritte Schraube, meist an der Seite des Scharnierarms, hebt oder senkt die Tür. Drehe immer nur eine Schraube und prüfe nach jeder Viertelumdrehung, wie die Tür sitzt. Eine Vierteldrehung kann bereits mehrere Millimeter ausmachen.