Nicht jede Wand verträgt ein Bohrloch. Hinter einer Rigipswand ohne Ständerwerk, in einer Mietwohnung mit alten Fliesen oder in einem Altbau mit Schilfputz wird aus dem Dübel schnell ein Ausriss. Klebelösungen sind dann die praktikablere Wahl, aber nur, wenn Traglast, Untergrund und Klebstoff zusammenpassen. Wer eine Schubladenkommode oder ein Regal einfach mit einem Montagekleber an die Wand klebt, riskiert, dass das Möbelstück mitsamt Putz herunterkommt.<br>
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Wer diese Punkte beachtet, bekommt im kleinen Bad eine flexible, günstige Lösung, die sich jederzeit austauschen lässt. Ein Vorhang ist kein Provisorium, sondern eine durchdachte Alternative, wenn der Raum keine feste Wand zulässt.<br>
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Eine Duschwand wirkt im kleinen Bad schnell erdrückend. Sie ragt in den Raum, lässt sich oft nicht vollständig öffnen und schränkt die Bewegungsfreiheit genau dort ein, wo sie ohnehin knapp ist. Ein Duschvorhang nimmt dagegen kaum Platz weg, kostet deutlich weniger und lässt sich bei Bedarf einfach zur Seite schieben. Wer auf ein paar Punkte achtet, vermeidet die typischen Fehler und hat jahrelang Ruhe.<br>
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Bevor der Filz geklebt wird, muss der Spalt genau geprüft werden. Dafür die Tür schließen und mit einer Taschenlampe von der einen Seite entlang des Rahmens leuchten. Überall dort, wo Licht durchscheint, sitzt eine Undichtigkeit. Typisch sind drei Stellen: die Anschlagseite mit den Scharnieren, die Schlossseite und der Boden. Filzstreifen eignen sich für die beiden Seiten und für den oberen Querbalken. Für den Boden sind Bürstendichtungen oder absenkbare Dichtungen sinnvoller, weil Filz dort schnell durchgewetzt wird.<br>
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Zunächst muss die Stange richtig sitzen. Bei gefliesten Wänden ist Bohren meist die stabilste Lösung, sofern die Fliesen nicht zu dünn sind. Alternativ halten Klemmstangen zwischen zwei gegenüberliegenden Wänden, allerdings nur, wenn der Abstand konstant und die Fläche rutschfest ist. Ein häufiger Fehler: Die Stange wird zu hoch montiert. Der Vorhang sollte unten etwa zwei bis drei Zentimeter über dem Boden enden, sonst schwebt er und das Wasser spritzt darunter hindurch. Reicht die Duschwanne bis zum Boden, kann der Vorhang auch leicht hineinhängen, aber nicht aufliegen, weil er sonst schimmelt.<br>
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Alte Türen haben oft eine Substanz, die neue Türen nicht erreichen. Bevor Farbe und Beschläge getauscht werden, lohnt eine ehrliche Bestandsaufnahme. Prüfen, ob das Blatt verzogen ist, ob es im Rahmen schleift oder ob die Bänder ausgeschlagen sind. Eine krumme Tür wird durch neue Optik nicht gerade. Wer zuerst die Mechanik in Ordnung bringt, spart sich späteren Frust.<br>
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Als Erstes werden die Beschläge demontiert. Türgriff, Drücker, Schilder, Zylinder und Rosetten abnehmen. Die alten Schraublöcher säubern und mit Holzspachtel oder einem passenden Holzdübel verschließen, wenn die neuen Beschläge andere Lochabstände haben. Beim Kauf neuer Beschläge auf den Lochabstand des vorhandenen Schlosses achten. Vierkant, Nuss und Zylinderlänge messen, nicht schätzen. Ein zu kurzer Zylinder steht über, ein zu langer lässt sich nicht montieren.<br>
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<span style="font-weight: bolder;">Rechteckige Sofas mit</span> <span style="font-weight: bold;">niedriger Rückenlehne und</span> schmalen Armlehnen wirken optisch leichter und lassen sich dichter an die Wand schieben. Armlehnen sind oft der unterschätzte Platzfresser: Ein Modell mit 20 Zentimeter breiten Lehnen verliert bei einer Dreisitzerbreite schnell einen halben Sitzplatz. Wer auf Armlehnen verzichtet oder sie sehr schmal wählt, gewinnt spürbar Fläche. Auch die Sitztiefe zählt: 80 bis 90 Zentimeter sind für die meisten ausreichend. Tiefere Sitze wirken gemütlich, ragen aber weiter in den Raum hinein und erschweren das Aufstehen.<br>
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Schließlich sollten Sockelleisten und Türrahmen in derselben Farbe wie die Wand gestrichen werden, nicht in Weiß. Weiße Leisten ziehen eine sichtbare Linie um den Raum und betonen die Begrenzung. Wer sie mit der Wandfarbe überstreicht, lässt die Wandfläche optisch nach außen laufen. Das ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um ein kleines Wohnzimmer größer erscheinen zu lassen, und sie kostet nur etwas Farbe und Zeit.<br>
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Welche Länge und welcher Stoff verhindern, dass Wasser daneben läuft? Die Breite des Vorhangs sollte mindestens das Eineinhalbfache der Duschöffnung betragen. So entstehen weiche Falten, die das Wasser zurückhalten. Ein zu schmaler Vorhang wird straff gespannt und lässt Spritzer durch. Beim Stoff sind zwei Varianten sinnvoll: beschichtete Gewebe sind wasserabweisend und leicht abzuwischen, aber sie knittern und können mit der Zeit hart werden. Gewebte Polyestervorhänge mit dichter Webart fallen besser, brauchen aber nach jedem Duschen etwas Zeit zum Trocknen. Wer in einem Altbau mit schlechter Luftzirkulation wohnt, sollte eher zum gewebten Stoff greifen, weil sich auf beschichteten Folien schneller Schimmel bildet.<br>
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Farbe auftragen: Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis Vor dem Streichen wird die Tür ausgebaut, wenn möglich. Ausgehängt lässt sich sauberer arbeiten, vor allem an den Kanten. Alte Lackschichten anschleifen, nicht abschleifen bis aufs Holz, es sei denn, der Lack blättert. Lose Farbe entfernen, Fett und Nikotin mit einem passenden Reiniger abwaschen. Danach leicht anschleifen, damit die neue Farbe haftet. Zwischen den Schichten immer wieder anschleifen, sonst bleibt die Oberfläche rau.