Das Vorheizen ist ein häufiger Fehler. Außer bei empfindlichem Gebäck wie Blätterteig oder Soufflé ist es meist überflüssig. Moderne Backöfen erreichen die Zieltemperatur schnell genug, und viele Rezepte funktionieren ohne Vorheizen. Wer dennoch vorheizt, sollte nicht warten, bis die Anzeige die Temperatur bestätigt, sondern die Restzeit zum Vorbereiten nutzen. Umluft verkürzt die Backzeit und erlaubt niedrigere Temperaturen – das spart spürbar Strom, besonders bei mehreren Blechen gleichzeitig.<br>
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Vor dem Bohren wird die Wand geprüft. In Altbauten sitzt oft Putz auf Hohlziegeln, dort halten gewöhnliche Dübel nicht. Für schwere Schränke eignen sich Schwerlastdübel, die sich im Untergrund spreizen. Der Schrank muss zusätzlich gegen Kippen gesichert werden, am besten mit einem Winkel direkt in der Wand. Ein häufiger Fehler ist, den Schrank nur auf den Boden zu stellen und die Füße nicht zu verstellen. Eine Diele hat oft Gefälle, dadurch steht die Tür schief und schließt nicht mehr. Verstellbare Füße gleichen das aus. Prüfen Sie nach dem Aufstellen mit der Wasserwaage, ob der Korpus im Lot steht.<br>
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Wer eine Dose vorfindet, deren Krallen ausgerissen sind oder deren Gewinde durchgedreht ist, sollte den Einsatz komplett tauschen. Ein neuer Einsatz mit intakten Krallen kostet wenig und passt in die vorhandene Unterputzdose, sofern deren Durchmesser stimmt. Beim Kauf auf den genormten Durchmesser achten, denn Dosen mit abweichenden Maßen kommen immer wieder vor. Passt der neue Einsatz nicht, ist die Dose selbst zu ersetzen – das erfordert Stemmarbeiten und gehört in die Hände einer Elektrofachkraft, weil dabei die Leitung neu angeschlossen werden muss.<br>
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Schließlich lohnt der Blick auf die Geräte selbst. Eine Türdichtung, die nicht mehr schließt, lässt Hitze entweichen und treibt den Verbrauch nach oben. Prüfen Sie sie regelmäßig mit einem Papierstreifen: Klemmt er beim Schließen, ist die Dichtung in Ordnung. Kalk in Wasserkocher und Kaffeemaschine verlängert die Kochzeit. Entkalken senkt den Verbrauch. Und wer beim Kochen konsequent Deckel, Restwärme und passende Topfgrößen nutzt, spart im Alltag mehr, als viele vermuten.<br>
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Bei der Pflege gilt: Staub ist der größte Feind, nicht Schmutz. Ein- bis zweimal im Monat absaugen – mit der Polsterdüse, niedrigster Stufe und ohne Bürstenkontakt. Hängen Textilien in Rauch- oder Kochbereichen, lagert sich Fett ab, das sich nur schwer löst. Flecken nie reiben, sondern mit einem feuchten Tuch tupfen und von außen nach innen arbeiten. Waschen nur, wenn das Etikett es erlaubt: Wolle im Handwaschprogramm bei maximal 30 Grad, niemals schleudern, liegend trocknen. Viele Wandteppiche verlieren beim Waschen Farbe und Form, deshalb ist professionelle Reinigung oft die günstigere Entscheidung.<br>
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Zunächst gilt es zu unterscheiden, was überhaupt wackelt. Bewegt sich nur der Stecker in der Dose, liegt das meist an ausgeleierten Kontakten oder an einem billigen Stecker mit zu dünnen Stiften. Wackelt dagegen die gesamte Dose im Wandausschnitt, ist die Befestigung lose. Bei Unterputzdosen hält die Dose entweder über zwei Spreizkralleln, die sich beim Anziehen der Schrauben gegen die Wand spreizen, oder über seitliche Schrauben, die in ein Metallgehäuse greifen. Nur die zweite Variante lässt sich wirklich festziehen; ausgerissene Krallen in einer zu großen Aussparung sind ein anderes Problem.<br>
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Nach dem Festziehen den Rahmen wieder montieren und die Dose mit einem kurzen Rütteltest prüfen: Sie darf sich nicht mehr bewegen, der Stecker muss satt einrasten. Erst dann den Leitungsschutzschalter wieder einschalten und die Funktion mit einem kleinen Verbraucher testen. Bleibt die Dose trotz korrekt angezogener Krallen locker, liegt der Fehler in der Wand, nicht in der Dose. Dann hilft nur eine fachgerechte Neuinstallation – alles andere ist Flickwerk, das beim nächsten Steckerziehen wieder auftritt.<br>
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Auch das Auftauen und Erwärmen gehört dazu. Speisen im Kühlschrank über Nacht auftauen statt in der Mikrowelle oder im Ofen spart Strom. Zum Erwärmen reicht oft die Mikrowelle, weil sie gezielt und kurz arbeitet. Wer mehrere Gerichte gleichzeitig zubereitet, sollte den Backofen nur einmal aufheizen und verschiedene Bleche nacheinander einschieben. Jedes separate Aufheizen kostet mehr als das gemeinsame Garen.<br>
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Bei der Materialwahl entscheidet nicht die Optik allein, sondern der Standort. Wolle ist elastisch, schwer und nimmt Feuchtigkeit auf, weshalb sie in Schlaf- und Wohnräumen gut funktioniert, in Küche oder Bad aber schnell riecht. Baumwolle ist reißfest und lässt sich gut waschen, verliert jedoch mit der Zeit an Form. Leinen wirkt edel und kühl, knittern aber stark und bleichen in direkter Sonne aus. Jute und Hanf sind günstig und strukturstark, kratzen jedoch und fusseln. Seide und Viskose glänzen, sind aber empfindlich gegen Licht und Reibung. Für stark frequentierte Flure eignen sich dichte Webungen aus Wolle-Baumwoll-Mischungen, für ruhige Zonen leichte Naturfasern.<img src="https://i.ytimg.com/vi/B0iU4q6jHXE/hq720.jpg" alt="6 Tipps zum Energiesparen im Haushalt | Abendschau | BR24" style="max-width:400px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">