Für die Anschlussseite an der Zarge verwendest du ein CW-Profil, das um die Zargenbreite plus etwa zehn Millimeter Dämm- und Dehnfuge gekürzt wird. Das Profil darf die Zarge nicht berühren. Zwischen Profil und Zargenflansch bleibt ein Spalt, der später mit Acryl oder einer dauerelastischen Fuge geschlossen wird. Ein häufiger Fehler ist, das Profil press an die Zarge zu schrauben. Dadurch entsteht eine starre Verbindung, die bei jeder Bewegung der Wand Risse in den Zargenanschluss treibt. Die Wand muss sich unabhängig von der Zarge minimal bewegen können.<br>
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<img src="https://www.freepixels.com/class=" style="max-width:410px;float:left;padding:10px 10px 10px 0px;border:0px;">Der klassische Fehler lautet: Dämmung direkt auf die Wand kleben und verputzen. Damit verlagert sich der Taupunkt nach innen, also in die Dämmebene oder zwischen Dämmung und Wand. Ohne funktionierende Dampfsperre auf der warmen Seite und ohne Hinterlüftung bleibt Feuchtigkeit im Aufbau. Die Folge sind Schimmelränder an den Fugen, abplatzender Putz und im Winter nasse Flecken. Die Faustregel ist simpel: Eine Innendämmung in der Nische funktioniert nur mit einer geschlossenen Dampfbremse auf der Raumseite und einer kontrollierten Anbindung an die umgebende Wand.<br>
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Nach dem Abdichten und Einstellen prüfst du das Ergebnis mit der Lampe und dem Papier erneut. Ein sauberer Abschluss liegt vor, wenn kein Licht mehr durchscheint und das Papier an keiner Stelle durchrutscht. Kontrolliere in den ersten Wochen, ob sich die Dichtung gesetzt hat oder die Tür nachjustiert werden muss. Kleine Korrekturen an den Bändern sind normal, besonders bei Holztüren, die auf Feuchtigkeit reagieren. Wer diese Schritte einmal durchgeht, spart Heizkosten und hört den Flur nicht mehr ständig mit.<br>
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Die Schnittkanten der Platten müssen verspachtelt werden, bevor die Fugenfüllung an der Zarge eingebracht wird. Sonst saugt die Gipskartonkante die Feuchtigkeit aus dem Fugenmaterial und die Fuge reißt beim Trocknen auf. Verspachtele die Schnittkanten mit einer ersten dünnen Schicht, lass sie durchtrocknen und schleife sie leicht an. Erst danach wird die Anschlussfuge zur Zarge mit einem dauerelastischen Material gefüllt. Silikon ist hier ungeeignet, weil es nicht überstreichbar ist. Nimm ein Acryl, das sich streichen lässt und dauerhaft elastisch bleibt.<br>
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<span style="font-weight: 600;">Die Hakenreihe in 1,70 bis</span> 1,80 Meter Höhe ansetzen, damit auch längere Jacken nicht auf der Bank aufliegen. Für Kinder einen zweiten, tieferen Haken in 1,10 Meter Höhe ergänzen. Die Bank darunter auf 45 Zentimeter Sitzhöhe bringen. Wer Schuhe verstauen will, wählt eine Bank mit offenem Fach oder einer Klappe. Offene Fächer sind im Alltag praktischer, weil sie ohne Aufstehen befüllt werden können. Geschlossene Klappen verstecken Unordnung, zwingen aber zum Bücken.<br>
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<span style="font-weight: 800;">Beim Befestigen der Platte</span> zuerst die Dose leicht in die Öffnung einführen und die Platte an die Unterkonstruktion drücken. Erst dann die Schrauben der Dose anziehen, damit sich die Platte nicht verzieht. Anschließend die Platte mit den üblichen Schrauben im Raster der Unterkonstruktion verschrauben, ohne die Dose dabei unter Spannung zu setzen. Zum Schluss die Abdeckung aufsetzen und prüfen, ob sie plan aufliegt. Steht sie ab, sitzt die Dose nicht tief genug oder der Ausschnitt ist nicht mittig – dann lieber die Platte noch einmal lösen und nacharbeiten.<br>
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Ein weiterer häufiger Fehler ist die fehlende Hinterlüftung des Heizkörpers. Wird die Nische zu tief geschlossen, staut sich die Warmluft unter der Fensterbank und der Heizkörper arbeitet gegen einen geschlossenen Kasten. Deshalb sollte zwischen Heizkörper und Dämmebene ein Luftspalt von mindestens drei Zentimetern bleiben. Auch der Abstand zur Fensterbank und zu den seitlichen Laibungen gehört zur Planung. Bei sehr tiefen Nischen empfiehlt es sich, den Heizkörper nach vorne zu versetzen oder eine flachere Bauform zu wählen.<br>
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Der häufigste Fehler ist ein zu großer Ausschnitt. Wer mit der Stichsäge oder dem Multifunktionswerkzeug arbeitet, schneidet schnell über die Bleistiftlinie hinaus. Die Dose hält dann zwar, aber der Spalt bleibt sichtbar, weil die Abdeckung ihn nicht mehr überdeckt. Deshalb gilt: Den Ausschnitt immer eine Spur kleiner anlegen als die Dosenöffnung und anschließend mit einer Feile oder einem Cuttermesser nacharbeiten, bis die Dose satt und ohne Spiel sitzt. Ein kleiner Rand, der von der Abdeckung verdeckt wird, ist unproblematisch – ein zu großes Loch lässt sich dagegen kaum kaschieren.<br>
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Bei einer doppelt beplankten Wand achtest du darauf, dass die Stoßkanten der zweiten Lage nicht über denen der ersten liegen. Versetze sie um mindestens eine Profilachse. Im Bereich der Zarge bedeutet das: Die innere Lage wird bis an die Zarge geführt, die äußere Lage mit dem nötigen Spalt. So entsteht ein sauberer, treppenförmiger Anschluss, der sich spachteln lässt, ohne dass die Fuge später sichtbar wird. Kontrolliere nach dem Spachteln mit einer Lampe im flachen Winkel, ob die Kante zur Zarge eine gerade Linie bildet. Schatten zeigen jede Unebenheit gnadenlos.