Für die Entscheidung zählt der Raum, nicht der Katalog. In Feuchträumen wie Bad und Küche sind CPL oder gut versiegelter Lack sinnvoll, Massivholz nur mit dichter Oberfläche. In Schlaf- und Wohnräumen darf es Holz sein, wenn Optik und Haptik wichtig sind. Prüfen Sie außerdem die Zarge: Eine neue Tür in einer alten, verzogenen Zarge sitzt nie sauber. Messen Sie vorher die lichte Breite, Höhe und Wandstärke, sonst passt die Tür nachher nicht.<br>
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Ein typischer Fehler ist, den Abfluss mit kochendem Wasser zu fluten. Das kann bei Kunststoffrohren zu Verformungen führen und bei alten Dichtungen zu Undichtigkeiten. Besser ist heißes, nicht kochendes Wasser. Ein weiterer Fehler: zu viel Natron auf einmal. Dann verklumpt das Pulver und setzt sich selbst fest. Zwei Esslöffel reichen völlig. Auch Essigessenz ist ungeeignet, weil sie die Rohre angreifen kann. Nimm normalen Haushaltsessig mit fünf Prozent Säure.<br>
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Ein häufiger Fehler ist, die Höhe nur nach Augenmaß zu wählen. Steht ein Möbelstück später schief, liegt das selten am Boden, sondern an unterschiedlich hohen Füßen. Alle vier Füße vor der Montage nebeneinanderstellen und vergleichen. Verstellbare Füße erst nach dem Aufstellen justieren: Möbel anheben, Fuß drehen, wieder absetzen, mit Wasserwaage prüfen. Wer das überspringt, hört das Knarzen schon beim nächsten Öffnen der Tür.<br>
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Klemmt die Falle im Schlosskasten selbst, liegt es oft an Verschmutzung oder ausgeschlagenen Federn. Bauen Sie den Drücker ab und ziehen Sie das Schloss vorsichtig aus der Tasche. Reinigen Sie Falle und Riegel mit einer Bürste, tragen Sie etwas Graphit- oder Trockenschmierstoff auf. Öl ist ungeeignet, weil es Staub bindet und den Mechanismus langfristig verharzt. Prüfen Sie die Falle auf seitliches Spiel: Wackelt sie stark, ist der Schlosskasten verschlissen und muss ersetzt werden. Ein neues Schloss derselben Bauform passt meist ohne Nacharbeit.<br>
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Nach dem Tausch alle Schrauben nach einer Woche nachziehen. Holz arbeitet, besonders bei Feuchtigkeitswechsel. Gleiter regelmäßig auf Sand und Krümel prüfen – die wirken wie Schleifpapier und zerstören den Boden schneller als jeder harte Fuß. Rollen mit Haaren und Fusseln befreien, sonst laufen sie schwergängig und hinterlassen Spuren. Wer diese wenigen Punkte beachtet, hat nicht nur neue Beine, sondern ein Möbelstück, das wieder sicher steht und den Boden schont.<br>
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Wenn nach dem Reinigen und Schmieren keine Besserung eintritt, sollte die Flucht von Tür und Rahmen überprüft werden. Eine Tür, die sich im Sommer ausdehnt oder im Winter zusammenzieht, verändert ihre Position um mehrere Millimeter. In solchen Fällen hilft es, die Bänder nachzustellen. Dafür werden die Abdeckkappen entfernt und die Justierschrauben am Band mit einem passenden Inbusschlüssel angepasst. Nach jeder Vierteldrehung wird die Tür geschlossen und der Lauf geprüft. Erst wenn der Riegel ohne Widerstand einrastet, ist die Einstellung korrekt.<br>
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Eine Tür, die beim Schließen kratzt, hakt oder nur mit Druck ins Schloss fällt, hat fast nie ein defektes Schloss. In den meisten Fällen ist der Mechanismus verstellt: Die Falle sitzt nicht mehr mittig zum Schließblech, das Schließblech ist verbogen, oder die Bänder haben sich gesetzt. Bevor Werkzeug zum Einsatz kommt, lohnt eine genaue Beobachtung. Schließen Sie die Tür langsam und achten Sie darauf, wo genau der Widerstand entsteht – oben, unten oder in der Mitte. Kratzt die Falle am Rahmen, liegt das Schließblech zu hoch oder zu tief. Fällt die Tür nur mit Schwung zu, ist der Abstand zwischen Falle und Schließblech zu groß.<br>
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Schließblech ausrichten statt Schloss tauschen Das Schließblech sitzt im Rahmen und ist meist mit zwei Schrauben befestigt. Lockern Sie diese leicht, setzen Sie einen dünnen Schraubendreher als Hebel an und verschieben Sie das Blech millimeterweise in die Richtung, in der die Falle sauber einrastet. Ziehen Sie die Schrauben wieder an und testen Sie mehrfach. Wiederholen Sie den Vorgang in kleinen Schritten – große Korrekturen führen dazu, dass die Falle zwar einrastet, aber die Tür nicht mehr dicht schließt. Achten Sie darauf, dass das Blech am Ende plan am Rahmen anliegt und nicht verkantet.<br>
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CPL steht für Continuous Pressure Laminate, eine durchgehend gepresste Dekorschicht auf einer Trägerplatte, meist Röhrenspan oder MDF. Die Oberfläche ist matt oder strukturiert, kratzfest und feuchtigkeitsunempfindlich. Für Flure, Kinderzimmer und Mietwohnungen ist das die robusteste günstige Lösung. Typische Fehler: die Kanten nicht mit lackieren lassen, denn dort dringt Feuchtigkeit ein; außerdem zu dünne Türblätter unter 40 Millimetern wählen, die sich verziehen. Prüfen Sie vor dem Kauf das Gewicht, weil schwere Türen stärkere Bänder und einen stabileren Rahmen verlangen.<br>
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Die Befestigung hängt vom Gewicht und der Wandbeschaffenheit ab. Ein Flurspiegel wiegt je nach Größe und Rahmen zwischen 3 und 15 Kilogramm. Für leichte Modelle bis etwa 5 Kilogramm genügen zwei Dübel in einer massiven Wand. Bei Trockenbauwänden oder dünnen Gipswänden sind spezielle Hohlraumdübel erforderlich, die sich hinter der Platte spreizen. Bei einem Spiegel über 10 Kilogramm sollten Sie zwei Befestigungspunkte in den Wandständer treffen oder eine durchgehende Montageschiene verwenden. Ein häufiger Fehler: Nur einen Dübel zu setzen und den Spiegel zusätzlich mit Klebeband zu sichern. Das hält nicht dauerhaft.